Newsletter abonnieren und jetzt 5 EUR sparen!

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und sparen Sie sofort 5 Euro bei Ihrer Bestellung (Mindestbestellwert / Warenwert: 50 EUR)! Klicken Sie dazu auf den nachfolgenden Link:

 

Newsletter abonnieren

 

(Gutscheincode folgt sofort per E-Mail nach Registrierung, Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.)

 

Wichtig: Dieser Hinweis wird nur einmal angezeigt!

Sie können den Newsletter auch mit dem Link "Newsletter" am Ende dieser Seite abonnieren.

 

Hinweis: Wenn Sie diesen Dialog schließen wird ein Cookie gesetzt, damit der Dialog nicht erneut angezeigt wird.


Daten werden geladen!

Edeldestillerie Josef Farthofer, Bio-Whisky Single Malt Bio-Nackthafer 2016 0,5l 44,6%

 

Die Edeldestillerie Josef Farthofer im österreichischen Mostviertel ist ein Familienbetrieb, inzwischen in fünfter Generation, der sich auf die Herstellung hochwertiger Destillate aus biologischen Früchten spezialisiert hat und eines der größten Sortimente an Bio-Edelbränden und Bio-Likören europaweit anbietet.

 

Bereits seit 2003 ist der Betrieb biozertifiziert.

 

Die Qualität der Farthofer Produkte wurde bereits mehrmals mit den verschiedensten Auszeichnungen national und international bestätigt, wie zum Beispiel Best of Bio-Spirits-Award und IWSC Trophy 2012 in London. Kürzlich gewann der von Farthofer in Österreich hergestellte Vodka gar bei der IWSC in London Gold und die Auszeichnung "Bester Vodka der Welt" und ließ Produzenten in Russland, Polen und Finnland hinter sich. Eine  kleine Sensation.

 

Die Edeldestillerie und Schaubrennerei befindet sich in Öhling (Niederösterreich) im Herzen des Mostviertels. Eine wunderschöne Landschaft, die durch ihre weltweit einzigartigen alten, hochstämmigen Birnenbäume geprägt ist.



In der Destillerie werden neben den regionalen Birnen- und Apfelsorten verschiedene exklusive Spezialitäten (zB Wilde Zwetschke, Speckbirne, Marillen, Weichsel, aber auch Gin) verarbeitet und seit 2015 erzeugt Farthofer auch in kleiner, exklusiver Auflage echte Bio Single Malt Whiskys.


Früchte, Obst
 

Farthofer ist bemüht, die Rohstoffe aus der nächsten Umgebung zu beziehen, wo immer dies möglich ist. So kommen die Dirndln aus dem Pielachtal, Birnen, Zwetschken, Holunder, Kriecherl aus dem eigenen Obstgarten sowie Öhlinger Nachbargemeinden. Die Mostbirnen werden aus einem Umkreis von maximal 20 Kilometern angeliefert.

Weichseln wachsen jenseits der Donau in der Gegend von Hollabrunn, Williamsbirnen in der Steiermark. Marillen kaufen wir in Kittsee in Burgenland, wo sie eine sehr hohe Reife erreichen. Bio-Kartoffeln für Raritäten-Vodka kommen aus dem Weinviertel.

Nur wenige Rohstoffe sind nicht aus Österreich, zum Beispiel beziehen wir unseren Bio-Enzian aus Serbien und Bio-Wacholder aus Bosnien-Herzegovina.

Wir kennen alle unsere Rohstoff-Produzenten und deren Produktionsstätten und vereinbaren den optimalen Erntezeitpunkt und Liefertermin, damit die Ware bei uns in der Mostelleria im frischestmöglichen Zustand verarbeitet werden kann.
 

Eigenanbau
 

Bei Anbau und Pflege des Eigenobstes scheut Farthofer keine Mühen. Auch hier experimentieren wir, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Der Betrieb sucht immer alte Sorten, wohlwissend, dass jeder Baum anders wächst und Früchte trägt. Heute kommen deshalb für unterschiedliche Früchte verschiedene Erziehungsformen zur Anwendung – Hochstammbäume mit einer Stammhöhe von rund 180 cm (und entsprechend langer Wuchsperiode vor der ersten Ernte) bei den einen, bei anderen die „Schräge Hecke“, wo die Bäume schon nach rund vier Jahren die ersten Früchte tragen.

Bereits 1995 kultivierte Farthofer als erster Betrieb im Mostviertel die alte, fast vergessene Wildpflanze Holunder in Plantagenform. Erste Anbauversuche von alten Getreidesorten wie Nackthafer und Erla Kolben wurden am elterlichen Hof erfolgreich durchgeführt.

Die Obstkulturen werden nach biologischen Grundsätzen gepflegt. Grasmulch dient der Verbesserung des Humusgehalts im Boden und sorgt für eine größere Artenvielfalt an Kräutern und Gräsern, die als Nahrungsquelle für Schmetterlinge, Schwebfliegen und andere Nützlinge wichtig sind. Effektive Mikroorganismen werden als Schutz auf die Bäume aufgetragen, um diese vor Schädlinge und Krankheiten zu bewahren.

Grundlage für sonnenreife und deshalb besonders schmackhafte Früchte ist rigorose Ertragsbeschränkung durch händische Fruchtausdünnung. Die Ernte erfolgt schließlich nicht in einem, sondern in zahlreichen Durchgängen: nur ausgewählte, vollreife Früchte werden von Hand gepflückt.

Mit Hilfe von Nistkästen konnte sich auch ein Waldkauzpäarchen im Obstgarten ansiedeln, die pro Jahr 5.000 bis 6.000 Wühlmäuse zur Aufzucht ihrer Jungen benötigen.
 

Getreide

Farthofer betreibt eine knapp 40 Hektar große Bio-Landwirtschaft und baut auf eigenen Ackerflächen verschiendste alte Getreidesorten an wie z.B. Schlägler Roggen, Emmer Weizen, Nackthafer und eine spezielle Braugerste.

Dieses Getreide wird ausschließlich in der Destillerie zu hochwertigem Wodka, Whisky, Gin etc. verarbeitet.

 

Wasser
 

Das Wasser für Farthofers Destillate stammt aus der hauseigenen Quelle im unteren Mühlviertel. Das Grundstück auf dem sich die Quelle befindet steht seit 1997 unter Naturschutz.

Josef Farthofer initierte gemeinsam mit dem WWF und dem Land Oberösterreich ein Naturschutzprojekt auf dem elterlichen Grundstück, wo sich die fünf seltensten Wiesenbrüter (Vögel) der „EU-Roten-Liste“ auf zwölf Hektar Wiese angesiedelt hatten. Mit Hilfe dieses Projektes soll langfristig ein Reservoir für die Vögel erhalten bleiben.

Josefs Vater fand dort vor Jahren eine Quelle und fasste sie. Das Urgestein, durch das unser Quellwasser fließt ist aus Granit. Das Gestein gehört zum Granit- und Gneishochland, eine der fünf Großlandschaften der Böhmischen Masse. Der Großteil der österreichen Böhmischen Masse wurde bereits etwa 350 bis 400 Millionen Jahren gebildet und besteht aus kristallinen Gesteinen, vorwiegend aus Graniten und Gneisen.

Dieses Quellwasser ist sehr kalkarm und macht Farthofers Edelbrände sowie Spirituosen mit seiner extremen Weichheit zu einem ganz besonderen angenehmen Trinkerlebnis. Das besonders weiche Wasser dieser Quelle ist heute Basis für alle Brände von Josef Farthofer und ein weiteres Geheimnis ihrer eigenständigen Qualität.

Öko-Kreislauf

Für Farthofer beschränkt sich Bio nicht nur auf die Wahl der Rohstoffe und Gewürze sondern umfasst den gesamten Produktionsprozess. So wirtschaftet die Destillerie energieautark durch den Eigenanbau von Miscanthus (=Elefantengras), die Abwärme der Brennerei wird in das öffentliche Gemeindenetz eingespeist – sie versorgt Schule, Feuerwehr und Kindergarten – und selbstverständlich wird Ökostrom bezogen. Die beim Brennen entstandene Schlempe wird in der benachbarten Biogasanlage weiterverwertet.


Einen Teil der Schlempe verwendet Farthofer als wertvollen Dünger für unsere eigenen Bio-Anbauflächen. Zusätzlich werden aus der Schlempe noch effektive Mikroorganismen erzeugt. Diese werden wiederum für die eigenen Obstgärten verwendet und auch der Schlempe zugefügt, die als wertvoller Dünger ausgebracht wird. Effektive Mikroorganismen dienen als Schutz gegen Schädlinge und sorgen für einen besseren Boden.

Unter dem Motto „alles wird so gut wie möglich verwertet“ arbeiten wir. So werden auch die entfernten Steine vom gesamten Steinobst als Heizmaterial für die Heizung verwendet.

Für dieses äußerst innovative und nachhaltige Wirtschaften wurde die Destillerie Farthofer bereits 2008 für den Österreichischen Klimaschutzpreis nominiert.

 

Quelle: Edeldistillerie Josef Farthofer



Es liegen leider noch keine Bewertungen vor.

Edeldestillerie Josef Farthofer, Bio-Whi




Nur noch geringe Mengen verfügbar
SPEICHERN

Öko-Kontrollstelle:
AT-BIO-301

Füllmenge: 0,7l

Alkoholgehalt: 40 %

verantw. Lebensmittelunternehmer (Abfüller bzw. Einführer bei Nicht-EU-Produkten):
Edeldestillerie Mag. Josef Farthofer
Öhling 35
3362 Öhling
Österreich

Ursprungsland: Österreich

Wunderbar harmonischer Single Malt Single Cask Whisky aus Österreich! 4 Jahre gereift im Ex-Mostello-Faß ( Mostello = Birnendessertwein ). Schöne Bernsteinfarbe, sehr angenehme, fruchtige Nase mit Citrus, Karamell, Honig, feinen floralen Noten, weißem Rum und Hafercookies, feiner Rauch im Hintergrund, im Mund sanft und rund, komplex mit einer geschmeidigen Melange aus Karamell, Citrus, dezenter Vanille und feinem Holz, angenehm wärmend, langer, angenehmer Nachhall.
Großartiger Bio Single Malt in Fass-Stärke! Streng limitiert, exklusiver Bestand.

Dieser in kleiner und exklusiver Auflage produzierte Bio-Whisky ist noch ein Geheimtipp und meist schneller ausverkauft, als er produziert werden kann. Ein einzigartiger Whisky und eine besondere Erfahrung für alle Single Malt Fans.

Farthofer überlässt nichts dem Zufall und macht getreu dem Motto auf dem Flaschenetikett 'vom Feld in die Flasche' nichts dem Zufall. Bei diesem Whisky wurde selbst angebautes Getreide und selbst hergestelltes Malz verwendet, selbst das Fass ist auch eigener Vornutzung und diente vorher dem leckeren Mostello Birnenmostwein zur Reife. In Fass-Stärke unfiltriert abgefüllt.

In der attraktiven Schmuck-Flasche mit Glasverschluß auch ein besonders edles Geschenk.

Herkunft: Untere Erlgrube, Acker in Biberach, Mostviertel, Lehmboden

 

Sofort verfügbarer Bestand: 7 Stück
(Produkt ist nachbestellbar, bei Bestellung über Bestand dann ggf. längere Lieferzeit)

 

Farthofers eigene Mälzerei

Whiskies werden geschmacklich von der verwendeten Getreidesorte und der Art und Dauer der Reifung geprägt. Große Komplexität bringt Malz in den Geschmack. Der Brenner entscheidet, ob er das Getreide ungemälzt zu Whisky verarbeiten will (Grain Whisky) oder gemälzt (Malt Whisky). Für Bio-Whisky benötigt man Bio-Malz, das bei industriellen Mälzereien kaum verfügbar ist. Bei seltenen Getreidesorten wie Emmer oder Nackthafer setzt der Markt komplett aus. Um an hochqualitatives Bio-Malz zu kommen und auch in diesem Bereich eigenständig und unabhängig arbeiten zu können, beschloss Farhofer, sich eine eigene Mälzerei zuzulegen. Zum Glück wussten man zu Beginn nicht, welche administrativen Schwierigkeiten auf den Betrieb zukommen würden. Dennoch wurden alle Hürden überwunden und im Oktober 2018 wurde die eigene Mälzerei mit einer Kapazität von 2 Tonnen in Betrieb genommen.

Über das Mälzen

Historisch gesehen haben Brauereien und Whisky-Destillerien immer selbst gemälzt. Durch die zunehmende Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts trennte sich allerdings die Herstellung von Malz, Bier und Whiskys. Heute betreiben nur mehr wenige große Destillerien ihre eigene Mälzerei (in der gesamten Schweiz gibt es beispielsweise keine einzige Mälzerei), das Getreidekeimen wurde zu einem losgelösten, eigenständigen Gewerbe.

Malztrommelwirbel

Schlägler Roggen, Brauweizen Hermann und Nackthafer sind nur drei von insgesamt acht Bio-Getreidesorten, die auf Farthofers 45 Hektar großen Bio-Landwirtschaft selbst angebaut werden. Das Urgetreide für die reinsortigen Whiskies mälzt er ab sofort in der ganz neu errichteten Mälzerei. Während sich nur mehr wenige schottische Destillerien eine eigene Mälzerei leisten und es in der gesamten Schweiz beispielsweise keine einzige mehr gibt, war für Farthofer von Anfang an klar, dass man den heiklen Prozess des Mälzens ganz bestimmt nicht auslagern möchte. Denn Malz sorgt im fertigen Whisky für Geschmack und Körper.

Seit Oktober 2018 steht nun eine moderne Trommelmälzerei in der Destillerie Farthofer. Die Entscheidung war für Farthofer eigentlich ganz klar. Es bedeutet, dass der Betrieb einen weiteren, nicht unwesentlichen Schritt in der Herstellung im Haus hat und damit vom Malzmarkt unabhängiger wird. Außerdem ermöglicht die Mälzerei, hochwertiges Spezialmalz aus eigenen Getreide und in ganz unterschiedlichen Stilen herzustellen.


Wie geht eigentlich Mälzen?

Bei der Destillation nutzt man die Tatsache, dass Alkohol einen Siedepunkt hat, der unter jenem von Wasser liegt. Alkohol verdampft also noch bevor das Wasser richtig heiß werden kann. Der Dampf wird abgekühlt – voilà: Schnaps. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn der Ausgangsstoff, der gebrannt wird, bereits Alkohol enthält. Sonst hätte das Erhitzen und Abkühlen gar keinen Sinn.

Bei Obst erhält man den Alkohol durch die Vergärung des Zuckers in den Früchten. Den alkoholischen Brei nennt man Maische. Weizen, Mais, Roggen und andere Getreidesorten haben keinen Zucker. Jetzt kommt das Mälzen ins Spiel: Bei diesem Vorgang werden die Getreidekörner aufgequollen und so zum Keimen gebracht. Dadurch entsteht das Grünmalz und die Stärke im Getreidekorn (Amylose) wird in Malzzucker (Maltose) umgewandelt. Der entstandene Zucker wird vergoren und kann anschließend destilliert werden. Zuvor muss das feuchte Grünmalz aber noch getrocknet und lagerfähig gemacht werden. Diesen Vorgang nennt man Schwelken und anschließendes Darren.

Feld
Das Getreide wird auf eigenen Feldern angebaut und keimt im Boden. Transparenz ist Farthofer wichtig, deshalb gibt man sogar den Feldnamen am Etikett der Flasche an, damit sich die Whiskyliebhaber überzeugen können, wo das Getreide herkommt. Es wächst und wird bei optimaler Reife geerntet. Nach der Reinigung wird es am Bio-Hof gelagert.

Keimen
Das Getreide wird eingeweicht, um die natürliche Keimung zu erreichen. Das Korn bildet den Blatt- und Wurzelkeim und beginnt dabei Stärke, Eiweiße und Fette langsam abzubauen. Während diesem Vorgang entstehen Enzyme, die wiederum die vorhandene Stärke in Zucker umwandeln. An der Länge des Blattkeimes lässt sich der Fortschritt der Keimung erkennen.

Schwelken und Darren
Sobald der Keimprozess im Korn abgeschlossen ist, muss dieser erreichte Zustand fixiert werden. Das heißt, das Malz muss haltbar gemacht werden. Dazu sind zwei Vorgänge notwendig: das Schwelken und das Darren. Beim Schwelken verdunstet das Wasser aus dem Korn. Danach wird das Korn weiter getrocknet bzw. gedarrt. Bei diesem Schritt wird die Charakteristik des Malzes bestimmt. Abhängig von der Temperatur werden die Farbe und die Aromatik des Malzes bestimmt.

Maischen
Das Getreide wird mit Hilfe von Walzenstühlen zu Schrot vermahlen. Wasser und Schrot werden im Maischebottich vermengt und erhitzt. Das Schrot besteht immer noch zum Teil aus Stärke. Das im Malzvorgang entstandene Enzym, Amylase, wandelt die Stärke während des Maischens in Zucker um.

Gären
Sobald die Spaltung der Stärke in Zucker abgeschlossen ist, fügt Josef Farthofer Hefe hinzu. Die Hefen sind verantwortlich, dass die alkoholische Vergärung in Gang gesetzt wird. Kohlendioxid steigt in der gärenden Lösung auf und verteilt sich. Der enstandene Alkohol vermehrt sich solange bis der gesamte Zucker vergoren ist.

Destillieren
Nun wird die Maische in der Kupferbrennblase schonend destilliert. Der Brennvorgang dauert ca. 4 Stunden.

Reifen
Das Rohdestillat wird mit Urgesteinswasser aus der familieneigenen Quelle im Mühlviertel auf Fassstärke eingestellt. Nun gibt Farthofer dem Whisky viel Zeit zum Reifen. Für die Reifung verwenden man eigene gebrauchte Mostello-, Rum, Bier, Obstbrand oder Weinbrandfässer, diese verleihen dem Whisky ein wunderbares Aroma und seinen typischen Charakter. Ganz besondere Whiskys lagern während ihrer Schlafenszeit in verschiedenen Fässeren. Josef kontrolliert die Fässer im Laufe der Jahre immer wieder und verkostet regelmäßig die heranreifenden Spezialitäten. Eine regelmäßige Kontrolle macht das Fassmanagement perfekt.

Abfüllen
Nach der langen Reifezeit kontrolliert Josef die Qualität der Whiskys und entscheidet den Zeitpunkt der Abfüllung. Das Destillat wird sowohl in Fassstärke oder in Trinkstärke 40 % vol. alc. abgefüllt. Für die Vermählung mit Wasser wird ausschließlich eigenes Urgesteinswasser aus der Familienquelle im Mühlviertel verwendet. Whiskyliebhaber bevorzugen eine Abfüllung in Fassstärke.

Flasche
Jede einzelne Whiskyflasche ist ein Unikat. Die Flasche wird händisch abgefüllt und etikettiert. Transparenz ist Farthofer wichtig und man nimmt dieses Thema sehr ernst. Deshalb wird auf dem Etikett der Whiskyflasche die exakte Herkunft des Getreides inklusive der Koordinaten angegeben, somit kann der Whiskyliebhaber genau rückverfolgen, wo das Getreide wächst und schließlich auch abgefüllt wird. Alles kommt aus einer Hand und entspricht der Aussage “Vom Feld in die Flasche” zu 100%. Zum Schluss erhält jede Whiskyflasche noch einen Wachssiegel.

 

Die 10 Whisky-Transparenz-Gebote von Farthofer:

Transparenz I: Die Böden

Auf Lehm oder Schotter baut Josef Farthofer derzeit sechs Getreidesorten, darunter seltene Urgetreide wie Emmer, Schlägler Roggen oder Dinkel, selber an. Für die maximale Bodenfruchtbarkeit ist es unerlässlich, jedes Jahr die Getreidesorte auf seinen Feldern der Bio-Landwirtschaft zu wechseln: Nährstoffzehrer folgen auf Nährstoffbringer, Sommergetreide kommt nach Wintergetreide. Um den Boden so schonend wie möglich zu bearbeiten, wurde Farthofer im heißen und trockenen Spanien fündig. Dort fand er einen Schälpflug, welcher sehr seicht ackert und somit wertvollen Humus nicht eingräbt, sondern aufbaut. Höchst relevant ist dieser Umstand in Spanien, wo wertvolle Bodenfeuchtigkeit nicht auch noch durch das Beackern des Bodens an der Oberfläche der Scholle verdunsten soll.

Seine Felder pflügt Farthofer mehrmals pro Jahr, um die Wurzeln des Unkrautes mit konstanter Regelmäßigkeit mechanisch am Gedeihen zu hindern. Auf seine Böden kommt nur die reinste Natur. Die Reststoffe bei der Destillatherstellung, sprich die Schlempe, wird als wertvoller Dünger für die Böden genutzt. Die Qualität des Bodens wird jährlich untersucht und zusätzlich wurde festgestellt, dass immer mehr Humus durch die ausgeklügelte Wirtschaftsweise aufgebaut werden konnte. Der Einsatz von effektiven Mikroorganismen und der ständige bewachsene Boden (Zwischenbegrünung) tragen ebenfalls zu einem lebendigen Boden bei. Nachweislich konnte über die letzten Jahre eine sehr hohe Bodenaktivität, sprich eine Vielzahl von Regenwürmern und anderen Bodenlebewesen, festgestellt werden.


Transparenz II: Die Getreidesorten

Derzeit baut Josef Farthofer sechs Getreidesorten auf seiner 45 Hektar großen Bio-Landwirtschaft in Biberbach im Mostviertel an, darunter vor allem seltene Urgetreide. Emmer wird beispielsweise auch als Getreidereis in der Mostelleria verkauft.

Nacktgerste (Gerste ist das klassische Whisky-Getreide)
Schlägler Roggen
Brauweizen Hermann
Braugerste
Emmer
Nackthafer
Waldstaudekorn, Dinkel und Mais werden von Kollegen zugekauft.


Transparenz III: Das Wasser

Farthofers sind im glücklichen Besitz einer Quelle auf Granit, 30 Kilometer von der Destillerie entfernt. Die Frische und Klarheit des Mühlviertler Wassers ist essentiell für den Geschmack und die Weichheit am Gaumen der Farthofer-Whiskies: Während Trinkwasser im Raum Amstetten bis zu 23 dH (= deutsche Härtegrade) Wasserhärte aufweist, hat das Granitwasser nur milde 2 dH. Regelmäßig schöpft Josef frisches Quellwasser für seine Brände.


Transparenz IV: Das Malz

Seit Herbst 2018 erzeugt Josef Farthofer sein eigenes Malz in seiner Destillerie. Möglich macht das die Anschaffung einer eigenen Mälzerei. Whisky-Liebhaber haben die Wahl zwischen ungemälztem (Grain Whisky) oder gemälztem Getreide (Malt Whisky). Erstere schmecken getreidiger und klarer, während Malt Whiskies süßliche oder schokoladige Aromen aufweisen.


Transparenz V: Die Destillation

Die Getreidemaische destilliert Josef Farthofer in seiner hochwertigen Kupferdestille. Das Rohdestillat = new make = white dog verfügt über 75 – 80 % Alkohol. Es wird mit Urgesteinswasser auf 55 – 65 % herabgesetzt, bevor es ins Fass kommt.

Foto Whiskys
Transparenz VI: Ab ins Fass

Der Art des Holzes, der Fassgröße und dem Toasting kommen bei der Whisky-Erzeugung eine ganz entscheidende Rolle zu, weil sich die Faktoren stark auf den Geschmack auswirken. Anders als bei Wein oder Fruchtbränden erkennt man die Witterungsbedingungen für den Rohstoff (Getreide) im fertigen Whisky nicht. Zu dominant sind die Faktoren der Mälzung und Reifung.

Bei Farthofers stehen fünf verschiedene Fässer zur Auswahl:

Weinbrand-Fässer aus französischer Eiche
Starkbier-Fässer
Französische Eiche
Rum-Fässer
Mostello-Fässer

Es wäre nicht Josef Farthofer, wenn er nicht auch bei den Fässern zusammen mit seinem Team selbst Hand anlegen würde. Die Fässer werden in der Destillerie zerlegt, ausgehobelt und über einem Feuerkorb ausgebrannt (= getoastet, ausgekohlt charing) und wieder zusammengebaut. Bis zu acht Fässer werden an einem Tag geschafft.


Transparenz VII: Die Reifung

Der Dauer der Reifung kommt bei Whiskies eine besondere Bedeutung zu. Farthofer-Whiskies reifen mindestens drei Jahre im Keller der denkmalgeschützten Mostelleria. Dabei kommen Eichenfässer in unterschiedlichsten Vorbelegungen zum Einsatz.


Transparenz VIII: Das Finish

Durch Kooperationen mit diversen Brauereien werden Mostello- und Whisky Fässer mit Starkbier befüllt und gehen anschließend wieder an Farthofer zurück. Diese Fässer dienen schließlich als Finish für Farthofer-Whiskies.


Transparenz IX: Subskription

Als Doris und Josef Farthofer 2007 begannen, mit Whiskies zu experimentieren, überraschte die beiden selbst ein wenig, dass die ersten Chargen sofort vergriffen waren. Aus der anfänglichen spielerischen Experimentierfreudigkeit wurde 2018 mit der Inbetriebnahme einer eigenen Mälzerei seriöses Business.

Whisky-Liebhaber können nun sogar ganze Fässer subskribieren, ein eigener Whisky-Kundenclub wird angedacht und die Mostelleria heißt Aficionados für Whisky-Führungen willkommen.


Transparenz X: Worauf verzichtet wird

Wie bei feinem Wein werden die Getreidebrände bei Farthofers nicht gepumpt, sondern mit einen speziellem Lufthebegerät schonend gezogen. Für den vollen Geschmack der Brände, sedimentiert Josef Farthofer seine Whiskies lediglich, er filtriert sie nicht. Worauf im Hause Farthofer auch verzichtet wird, ist der gesetzlich erlaubte Zusatz von Zuckercouleur. Alle Farbnuancen der Whiskies sind echt, sie kommen ausschließlich von der Reifung im Eichenfass.

Hinweis:
Trinken Sie verantwortungsvoll! Drink responsibly!
Weitere Informationen zu Wein, Alkohol und Gesundheit finden Sie hier.

     
     
    • (149,98 € / 1 l)
    • Art. Nr. 43118.1
    • 74,99 €
    • Einkaufen
     
    ab 2 Stk. nur 74,49 € (148,98 € / 1l)
    ab 3 Stk. nur 73,99 € (147,98 € / 1l)
    ab 6 Stk. nur 73,49 € (146,98 € / 1l)

    Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Lieferzeit: 2-5 Tage*  

    Diese Produkte könnten Sie auch interessieren:

    * Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier > Versandkosten

    Mein bioweinreich – Login

    • GO

    Produkteigenschaften

    So bewerten Sie BioWeinReich