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Nach Rebsorte

  • Airen [6]
  • Jahrelang galt die Rebsorte Alicante Bouschet als minderwertig und diente oft nur als Farblieferant für Weine. In den letzten Jahren hat sie dank der Arbeit mehrere namhafter Produzenten unter Beweis gestellt, dass aus ihr auch hochwertige, rebsortenreine Weine entstehen können. Die Beeren sind rot bis dicht schwarz, reif, ergeben balsamische und mineralische Noten, mit floralen Anklängen (Rosenblüten) und nach Gewürzen (schwarzer Pfeffer, Nelke). Sie ist eine der wenigen Rebsorten mit rotem Fruchtfleisch. Am häufigsten angebaut wird sie in den Regionen Almansa, Valencia und Alicante. Aktuell gibt es Untersuchungen, um nachzuweisen, dass es sich um eine alte einheimische Rebsorte der iberischen Halbinsel handelt.

    (Quelle: Pago Casa Gran)

  • Die Aligoté ist eine weiße Rebsorte.

    Im Burgund steht sie noch an zweiter Stelle der angebauten Weißweintrauben. Vermutlich stammt sie aus dieser Region, wird jedoch nach und nach durch "modernere" Sorten verdrängt. In Osteuropa behauptet sich die Sorte nach wie vor. Wie auch in ihrer Heimat wird sie dort zu leichten, säurebetonten, schnell trinkreifen Weinen ausgebaut oder bei der Komposition von Schaumweinen und Crémant zur Abrundung verwendet.

    (Quelle: Wikipedia / BioWeinReich)

  • Arinto [3]

    Arinto ist eine weiße Rebsorte. Sie wird nur in Portugal angebaut und ist schon relativ alt. Sie ähnelt wegen ihrer feinen Säure dem Riesling, die beiden Sorten sind allerdings nicht miteinander verwandt.

    Die Sorte heißt auch Padernao, Cerceal oder Chapeludo. In Bucelas wird der Weißwein "Bucelas" gekeltert, und der Anteil von Arinto muss in diesen Weinen mindestens 75 % betragen.

    Auch der Vinho Verde enthält Arinto-Trauben.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Baga [2]
    Baga ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in der Bairrada in Portugal angebaut wird, wo sie zu über 90 % am Gesamtanbau vertreten ist. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 11.859 Hektar erhoben.
     
    Die Traube ist dickschalig und klein, reift spät und hat einen hohen Säuregehalt. Deswegen besteht die Gefahr der Unreife und der Fäule durch Regen. Baga wird zu charakteristischen Tischweinen verarbeitet, dient aber auch als Grundlage für feste, tanninreiche Spitzenweine mit jahrzehntelangem Alterungspotential.
     
    Baga ist wie die meisten Rebsorten einhäusig. Einhäusigkeit bezeichnet bei Samenpflanzen das Vorhandensein von weiblichen und männlichen Blüten auf einer Pflanze. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde männliche Pflanzen anpflanzen zu müssen.
     
    Synonyme:
    Die Rebsorte Baga ist auch unter den Namen Baga de Louro, Baguinha, Bairrada, Bairrado Tinta, Baya, Carrasquenho, Carrega Burros, Gonçalveira, Morete, Moreto, Paga Dívidas, Poeirinha, Poeirinho, Povolide, Preiinho, Pretinho, Preto Rifete, Rifete, Rosete, Tinta Bairrada, Tinta Bairradinha, Tinta da Bairrada, Tinta da Baga, Tinta Fina und Tinta Poeirinha bekannt.
     
    (Quelle: Wikipedia)
  • Der Blaue Portugieser ist eine alte, rote Rebsorte im Donaubereich und ganz Südosteuropa weitverbreitete Traube mit deshalb zahlreichen Synonymen.


    Aus der Sorte wird ein meist einfacher rubinroter Wein gekeltert, der sich durch eine frische Säure und leichten Körper im Geschmack auszeichnet. Häufig wird er auch als Rosé (Weißherbst) ausgebaut. Der Wein gilt als angenehm, süffig, frisch und vollmundig und spielte in der Pfalz als Schoppenwein eine ähnliche Rolle wie der Trollinger in Württemberg. Er passt zu leichten Speisen. Portugieser aus ertragsreduzierten Weinbergen können nach langer Maischegärung und Ausbau im Barrique auch schwere und gehaltvolle Rotweine höherer Qualitätsstufen hervorbringen. So ist die Rebsorte in Rheinhessen zur Erzeugung von Selectionsweinen zugelassen.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Bobal [2]

    Bobal ist eine wichtige spanische rote Rebsorte. Sie wird in den Regionen Albacete, Alicante, Cuenca und Utiel-Requena angebaut. Sie wird im Allgemeinen zu Rotweinen mit tiefdunkler Farbe verarbeitet. Vereinzelt werden auch gute Roséweine aus Bobal hergestellt. Im Jahr 2000 waren in Spanien 92.630 ha Rebfläche mit dieser Sorte bestockt. In Spanien ist sie damit nach dem Airen und dem Tempranillo die dritthäufigste Rebsorte. Es bestehen Vermutungen, dass Bobal mit der Rebsorte Bovale auf Sardinien verwandt ist. Kleine Bestände sind auch in Frankreich bekannt.

     

    Die Traube behält eine kräftige Säure und erbringt relativ niedrige Alkoholgehalte; sie wird daher häufig mit der Rebsorte Monastrell in Weinen verschnitten.

    (Quelle: Wikipedia, gekürzt)

  • Bourboulenc ist eine alte weiße Rebsorte.

     

    Sie wird in Südfrankreich seit Jahrhunderten angebaut, besonders in der Provence, dem südlichen Rhônetal und dem Languedoc. Sie ist relativ selten, weil sie als sehr spät reifende Sorte nur in guten Jahren zuverlässig reif wird und wird fast nur als Verschnitt genutzt. Sie ist als eine der dreizehn zugelassenen Sorten im Châteauneuf-du-Pape enthalten und wird zugegeben, um dem Wein mehr Säure und Frische zu geben. Einzig in den charaktervollen Weißweinen von La Clape (einem Gebiet bei Narbonne im Languedoc) wird sie als vorherrschende Sorte eingesetzt. Im weißen Minervois stellt Bourboulenc zusammen mit Macabeo über 50 % des Verschnitts dar, und zusammen mit Grenache Blanc herrschen diese beiden Traubensorten auch im Corbières Blanc vor. Darüber hinaus ist sie in den Herkunftsbezeichnungen Saint-Chinian, Faugères, Costières de Nîmes, Bandol, Coteaux d'Aix-en-Provence, Coteaux du Tricastin, Côtes du Luberon, Côtes du Ventoux, Côtes du Rhône, Côtes du Rhône Villages, Vacqueyras, Tavel und Lirac zugelassen. In Frankreich wurde eine Rebfläche von 622 Hektar erhoben (Stand 2007).

     

    Die Traube stammte vermutlich ursprünglich aus Griechenland. Kleinere Anpflanzungen sind auch in Argentinien bekannt. Trotz ähnlich lautender Synonyme ist die Sorte Bourboulenc nicht mit der Rebsorte Clairette Blanche verwandt.

     

    Quelle: Wikipedia

  • Cabernet Cortis ist eine 1982 neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige rote Rebsorte. Cabernet Cortis wurde am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg durch Norbert Becker aus den Sorten Cabernet Sauvignon und Solaris gekreuzt.

    Die Weine sind kräftig, farbstoffreich und haben deutliche Tannine. Sie verfügen über einen typischen Cabernet-Sauvignon-Charakter, mit in der Regel noch stärker ausgeprägtem Cassisduft und -geschmack. Im Jungweinstadium zeigen die Weine viele würzige Noten.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Canaiolo Nero oder einfach nur Canaiolo ist eine alte rote Rebsorte aus Italien. Ihr Anbau beschränkt sich auf Mittelitalien und Sardinien. In den 1990er Jahren lag die bestockte Rebfläche bei 4.306 Hektar. Als Bestandteil des Chianti ist die Sorte vor allem in der Toskana verbreitet. Weniger häufig ist sie in anderen mittelitalienischen Weinbaugebieten zu finden, so in der Emilia-Romagna und in Umbrien. Zugelassen ist die Rebsorte in den DOC-Weinen Barco Reale di Carmignano, Carmignano, Chianti, Chianti Classico, Colli dell'Etruria Centrale, Colli Etruschi Viterbesi, Colline Lucchesi, Lago di Corbara, Montecarlo, Rosso di Montepulciano, Rosso Orvietano, San Gimignano, Torgiano, Torgiano Rosso Riserva und Vino Nobile di Montepulciano. In der Regel wird Canaiolo Nero nur als Verschnittpartner ausgebaut, er bringt neben der intensiven Farbe vor allem einen ausgeprägten Duft mit. Sortenrein vinifiziert ist der Wein eher bitter und zu farbintensiv. (Quelle: Wikipedia)
  • Carménère, manchmal auch Grande Vidure genannt, zählt zu den roten Rebsorten. Sie stammt ursprünglich aus Frankreich (Bordeaux), wo sie bis zur Reblauskatastrophe Mitte des 19. Jahrhunderts sehr häufig angebaut wurde. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Malbec und Petit Verdot). Vor dem Reblausbefall war Carménère ein sehr häufiger Verschnittpartner in (Bordeaux)-Weinen.

    Nach dem Reblausbefall verschwand sie dort jedoch fast vollständig, weil die französischen Winzer bei der Neuanlage ihrer Weingärten anderen Sorten den Vorzug gaben. Die Carménèrerebe wirft bei feuchtkalter Witterung im Frühjahr einen Teil ihrer Blüten ab (Verrieselung). Daher liefern die Carménère-Weinstöcke in schwierigen Jahrgängen sehr geringe Erträge. Außerdem braucht sie zur Reife etwa drei Wochen länger als beispielsweise Merlot, mit der die Traube häufig verwechselt wird.

    Es war lange Zeit umstritten, ob die Carménèrerebe eher mit Merlot oder mit Cabernet Sauvignon verwandt ist. Mittlerweile ist wissenschaftlich gesichert, dass sie aus einer Kreuzung der Sorten Gros Cabernet und Cabernet Franc entstanden ist. Vom Merlot unterscheidet sich die Carménèrerebe durch einen späteren Reifezeitpunkt und ihre rötlich gefärbten Blätter. Ihr Geschmack ist gehaltvoller als der des Merlot. Carménère gilt nach Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc als die dritt-„schwerste“ der bekannten und populären französischen Rotweinsorten. Ihr folgen abgestuft die roten Rebsorten Malbec, Syrah, Merlot und Pinot Noir.

    Aus der Carménère-Traube wird ein tanninarmer, dunkler, süffiger, nach Schokolade-, Tabak- und Lederaromen schmeckender Rotwein mit einem angenehmen Beerenaroma gekeltert. Der Ausbau von Carménère erfolgt hauptsächlich reinsortig. Durch Lagerung in französischen und auch amerikanischen Eichenholzfässern lassen sich interessante und komplexe Weine erzielen.

    Führend im Anbau der Sorte ist Chile, wo inzwischen mehr als 7.100 Hektar mit dieser Sorte bestockt sind.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Castelão ist eine portugiesische Rotwein-Traubensorte die in der Region Setúbal auch Periquita genannt wird. Weitere Namen sind João de Santarém und Castelão Francês.

     

    Obwohl im ganzen Land vertreten, wird sie vor allem in den Küstenregionen im Süden angebaut und manchmal auch im Portwein verwendet. Sie gedeiht am besten in warmen Klima auf Sandböden, kann sich aber auch an andere Bedingungen gut anpassen.

     

    Die aus der Rebsorte gewonnenen Weine sind konzentriert, aromatisch und haben eine Tanninstruktur, die sie in der Jugend mitunter etwas aggressiv erscheinen lässt, den Weinen aber gutes Reifepotential und nach der Reifung eine weiche, runde Struktur gibt.

     

    Die Region der Halbinsel Setúbal produziert die bekanntesten Weine dieser Sorte. Für Landweine aus der Algarve wird die Rebsorte oft mit der Sorte Tinta Negra Mole kombiniert, was etwas weichere Weine ergibt, die aber ein geringeres Potential für die Alterung mitbringen.

    (Quelle: Wikipedia, Übersetzung/Überarbeitung: BioWeinReich)

  • Weiße Rebsorte, die praktisch ausschließlich auf der Insel Sizilien angebaut wird. Ergibt frische, feinfruchtige Weißweine.
  • Clairette Blanche ist eine weiße Rebsorte, die sonnige Lagen mit mageren Böden liebt. Daher findet man diese spätreifende Sorte häufig in den französischen Regionen Provence, Rhône und Languedoc. Die Clairette Blanche wird aber auch in vielen andern Ländern kultiviert, so beispielsweise in Argentinien, Australien, Brasilien, Spanien, Mexiko, Italien, Portugal, Südafrika, Uruguay, Marokko und den USA.


    In der Vergangenheit nutzte man Clairette Blanche vor allem zur Herstellung von Wermutwein. Inzwischen werden aus ihr auch reinsortige Weine hergestellt . Die ertragreiche Sorte erbringt würzige, alkoholstarke (12 – 14 Volumenprozent Alkoholgehalt) und dient als Bestandteil für einfachen Schaum- und Verschnittwein sowie einiger Dessertweine und Strohweine. Da der Weißwein rasch oxidiert, sollte der Wein aus Clairette Blanche jung getrunken werden. Kenner entdecken in Weinen Noten von grünen Äpfeln, Fenchel und Lindenblüten.


    Sie ist im Namen der drei Appellationen Clairette de Bellegarde (Languedoc), Clairette de Die (Rhône) (hier ist es jedoch der Muscat blanc à petits grains, der im Wesentlichen für den fruchtigen Geschmack zuständig ist) und Clairette du Languedoc (Languedoc) enthalten. Außerdem ist sie Bestandteil der AOC-Weine Châteauneuf-du-Pape, Côtes du Rhône, Côtes de Provence, Cassis, Bandol, Bellet, Côtes du Ventoux, Coteaux d'Aix-en-Provence, Les Baux de Provence, Lirac, Palette und Tavel. Im Jahr 2007 wurde in Frankreich eine bestockte Rebfläche von 2.505 Hektar erhoben (Quelle ONIVINS)

     

    Clairette Blanche ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.


    Die Bezeichnung Clairette ist ein oft verwendetes Synonym für viele Rebsorten in Südfrankreich, zum Beispiel für die Bourboulenc (Clairette Grosse), Calitor Blanc (Clairette Egreneuse), Trebbiano Toscano (Clairette d´Afrique), Ugni Blanc (Clairette Monde) und Verdesse (Clairette Chindrieux).

     

    Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich

  • Cortese ist eine weiße Rebsorte, die vor allem in der italienischen Region Piemont angebaut wird, aber auch in der Lombardei und in Venetien (hier unter dem Namen Bianca Fernanda). 1798 wurde sie unter dem Namen Curteisa als wichtigste Rebsorte der Provinz Alessandria erwähnt. In den 1990er Jahren waren in Italien insgesamt 2.951 Hektar Rebfläche mit Cortese bestockt.

    Aus ihr werden berühmte Weine hergestellt, wie zum Beispiel der DOCG Gavi und die DOC Weine Bianco di Custoza, Colli Tortonesi, Cortese dell’Alto Monferrato, Garda, Monferrato, Oltrepò Pavese sowie Piemonte.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Corvina Veronese ist eine aus der Talebene von Verona stammende auch heute noch fast ausschließlich dort im Veneto beheimatete rote Rebsorte. Sortenrein ausgebaut ist sie wenig erfolgreich, da sie nicht harmonisch genug ist. Sie ist aber die Hauptsorte für Valpolicella-Weine sowie Bardolino, Recioto und Amarone, wo sie häufig mit den Sorten Rondinella und Molinara verschnitten wird. Die Sorte steht häufig gemischt mit ihrer ertragreicheren, aber qualitativ nicht gleichwertigen Variante Corvinone Veronese. Empfohlen ist ihr Anbau in den Provinzen Verona und Brescia. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 4.498 Hektar erhoben. (Quelle: Wikipedia)

  • Counoise ist eine rote Rebsorte, die in vielen Gebieten des südlichen Frankreichs angebaut wird. Die Sorte scheint spanischen Ursprungs zu sein. Es heißt, sie sei dem Papst Urban V. von einem Spanier namens Counesa geschenkt worden.

     

    Sie erbringt säurebetonte und würzige Weine heller Farbe, die vor allem als Verschnitt verwendet werden. Unter anderem ist sie in folgenden Appellationen zu finden: Côtes du Rhône, Châteauneuf-du-Pape, Gigondas, Vacqueyras, Rasteau, Côtes du Ventoux, Côtes du Luberon, Les Baux-de-Provence , Coteaux d'Aix-en-Provence , Coteaux de Saint Christol, Cabrières, Coteaux de Vérargues, Coteaux du Languedoc, Montpeyroux, Pic Saint-Loup, Saint Drézéry, Saint Georges d'Orques, Saint Saturnin, etc. Im Jahr 2007 wurde eine bestockte Rebfläche von 472 Hektar erhoben (Statistik ONIVINS )

     

    Sie wird häufig mit der Rebsorte Aubun verwechselt.

     

    Synonyme : Aubun, Caula, Connoges, Couneso, Damas Noir, Große Rogettaz, Moustardier, Petit Ribier, Petit Rouvier, Ribier, Ribiere, Rivier, Riviere und Rouvier de Privas.

     

    Quelle: Wikipedia

  • Fernão Pires ist eine autochthone weiße Rebsorte aus Portugal. Sie ist dort in nahezu allen Bereichen weit verbreitet und belegt mit 1999 ca. 23.160 Hektar Rebfläche Rang 1 der weißen Rebsorten Portugals. Sie ist die dominierende Sorte im Bereich Bairrada, wo sie auch Maria Gomes genannt wird. Empfohlen ist ihr Anbau in den Regionen Trás-os-Montes, Beira Litoral, Ribatejo, Oeste, Alentejo und den Azoren. Zugelassen ist sie des Weiteren in den Regionen Douro, Minho sowie Beira Interior Sul und Beira Interior Norte. Weitere Anbauflächen gibt es in Australien und Südafrika (ca. 290 Hektar).


    Fernão Pires ist vermutlich eine alte portugiesische Rebsorte. Sie hat einen frühen Austrieb mit mittelstarkem Wuchs und später Reife. Durch den frühen Austrieb ist sie anfällig gegen Frost. Weiters ist sie sehr gefährdet durch Echten Mehltau (Oidium) und Falschen Mehltau (Peronospra). Fruchtbare Böden werden von dieser Rebsorte bevorzugt.


    Die Trauben sind mittelgroß, breit geschultert und meist konisch geformt. Die Beeren haben Muskatgeschmack und sind mittelgroß und oval bei grüngelber Färbung. Die vielseitige Rebe erbringt fruchtige, aroma- und säurebetonte Weine mit viel Bukett. Oft schmecken sie nach frischem grünen Pfeffer oder gekochten Kohl. Diese werden zumeist in Verschnitten verwendet, wo sie Säure und Alkohol einbringen. Ihre Vielseitigkeit beweist sie beim Ausbau von Schaumwein (im Bereich Bairrada) und edelsüßen Weißweinen. Auf der Halbinsel von Setúbal ergibt die Sorte auf den sandigen Böden einen Most mit sehr hohem Zuckergehalt (siehe auch den Artikel Mostgewicht).


    Die Rebsorte Fernão Pires ist auch unter den Namen Camarate, Fernam Pires, Fernan Piriz, Fernão Pirão, Fernão Pires do Beco, Gaieiro, Gaeiro, Maria Gomes, Molinha, Rabo de Ovelha und Alvarinhão (irrtümlich) bekannt.

     

    (Quelle: Wikipedia)

  • Der Frühburgunder ist eine eigenständige Rebsorte, die durch natürliche Mutation aus dem Spätburgunder (Pinot Noir) entstand.

     

    Seine Farbe ist zumeist ziegel- bis dunkelrot. Typische im Wein zu findende Aromen sind: Kirsche, Brombeere, schwarze Johannisbeere, Mokka, Himbeere und oft auch Rauch. Geschmacklich ist er samtig, besitzt meist eine angenehme Säure und einen vollen Körper und eine angenehme Würze. Er passt zu dunklen Fleischgerichten bzw. zu Gerichten mit kräftigen Saucen. Trinktemperatur 16–18 Grad Celsius. Oft sehr gute Lagerfähigkeit (bis fünf Jahre), besonders, wenn der Wein im Barriquefass ausgebaut wurde (bis zehn Jahre, bei sehr guten Lagen auch länger).
    Als regionaltypische, identitätsstiftende Rebsorte ist der Frühburgunder von der Organisation Slow Food in die Arche des Geschmacks aufgenommen worden.

     

    Es gibt viele Synonyme für den Frühburgunder: Augsttraube, Augustiner blau, Augustclevner, Augustklevner, Augusttraube, Black Inly, Blaue Jakobstraube, Blauer Frühburgunder, Burgundac crni rani, Burgunder früh blau, Champagner schwarz, Claevner früh, Clevner, Clevner Frühburgunder, Frauentagtraube, Frühburgunder blau, Frühe Jakobstraube, Früher blauer Klevner, Frühreifer schwarzer Burgunder, Frühes Möhrchen, Frühtraube, Gospinsza, Ischia, Iskiya, Jackobstraube, Jacobitraube, Jacobstraube, Jacobszoeloe, Jakobstraube, Jakubske, Jakubske skore, Juliusi szoeloe, July Grape, Korai kek kisburgundi, Laurenzitraube, Laurenziustraube, Loerinc szoeloe, Lujega, Luviana Veronese, Maddalena nera, Madeleine noire, Magdalenentraube, Magdolna szoeloe, Möhrchen, Morillon hâtif, Morillon noir hâtif, Morillon parisien, Noir précoce de Gênes, Noir précoce de Hongrie, Noir printannier, Petit noir précoce, Petit noirin, Pineau de juillet, Pineau Madeleine, Pino cornij ranij, Pino ranii, Pinot hâtif de Rilly, Pinot Madeleine, Pinot nero precoce, Pinot Noir précoce, Pinot Noir précose, Pinot plant de juillet, Pinot pommier, Pinot rannii, Pinot timpuriu, Plant printanier, Précoce noir, Raisin de juillet, Raisin de la Madelaine, Raisin de St. Jean, Raisin précoce, Rani modri burgrendac, Saint Jacques, Szent Anna szoeloe, S. Lorenzo, Tidlig bla burgunder, Tuannes negres, Uva de Trivolte, Uva di Tre Volte, Vigne d'Ischia und Zherna mushza.

     

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Gaglioppo ist eine sehr alte rote Rebsorte, die vermutlich aus Griechenland stammt. Sie wird überwiegend in der Region Kalabrien angebaut . Es wird vermutet, dass Gaglioppo mit den Sorten Aglianico und Magliocco Canino verwandt ist.


    Die Sorte gedeiht hervorragend in trockenem Klima und erreicht einen hohen Zuckergehalt. Die aus ihr gekelterten Weine wie zum Beispiel der Cirò sind somit recht alkoholreich.

     

    Gaglioppo kommt neben der Region Cirò noch in folgenden Qualitätsweinen vor: Bivongi, Donnici, Lamezia, Melissa, Pollino, Savuto, Scaviglia, Verbicaro.

     

    In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 7017 Hektar erhoben.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Gamay [2]

    Gamay ist eine rote Rebsorte, die vor allem im Beaujolais (90 % der Rebfläche) angepflanzt wurde. Insgesamt werden in Frankreich 31.771 Hektar bestockt, davon 60 % allein im Beaujolais-Gebiet (Stand: 2007]).

    Im Norden des Beaujolais profitiert die Rebsorte von den schiefer- und kalkhaltigen Granitböden. Dort befinden sich zehn Grand Crus: Saint-Amour (317 ha), Weinbaugebiet Juliénas (609 ha), Weinbaugebiet Chénas (285 ha), Moulin à Vent (681 ha), Morgon (1.132 ha), Weinbaugebiet Chiroubles (376 ha), Fleurie (Weinbaugebiet) (879 ha), Brouilly und Côte de Brouilly (1.315 und 331 ha) sowie Régnié (746 ha). Im südlichen Teil gibt es sowohl Steinböden, die Villages-Qualität erzeugen, wie auch lehmige Böden, die gute Alltagsweine und respektable Primeurs hervorbringen. Zum Beaujolais gehören darüber hinaus die Weine des Anbaugebiets Coteaux du Lyonnais.
    In Frankreich wird der Gamay außerhalb des Beaujolais vor allem im Mâconnais und an der Loire angebaut, wo er als Vin des Pays du Jardin de la France verkauft wird. In anderen Gegenden wird Gamay manchmal (meist im Verhältnis 2:1) zusammen mit Pinot Noir gekeltert. In der Auvergne, in der Gegend von Riom, etwa zehn km nördlich von Clermont-Ferrand, im Department Allier, bis ca. 30 km südlich im Department Puy-de-Dôme, nimmt der Gamay 80 % (weitere Rebsorten sind Chardonnay und Pinot Noir, wie in Burgund) ein. Die Rebe profitiert hier von den Vulkanböden (z. B. der Petite grappes sûr Basalte von Saint-Verny) und dem moderaten Regen (nach Westen schirmt die Chaine des Puys das Gebiet ab). Auch ist hier ein Cuvée mit Pinot noir gebräuchlich. Ein Verschnitt mit Pinot Noir ist der AOC Bourgogne Passetoutgrains im Burgund, aber auch der Dole de Sierre im Schweizer Kanton Wallis oder der Salvagnin im benachbarten Kanton Waadt. In der Schweiz wird der Gamay sortenrein als AOC Gamay de Genève angeboten. Dort wurde eine Rebfläche von 1550 Hektar erhoben (Stand 2007, Quelle: Office fédéral de l'agriculture OFAG). In Italien wird er im Aostatal angebaut.

    Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich

  • Garganega ist eine weiße Rebsorte, die vor allem in der italienischen Region Veneto verbreitet ist. Die Rebe ist auch häufig in den italienischen Regionen Lombardei und Umbrien anzutreffen.


    Sie ist mit ca. 13.050 Hektar (1998) Anbaufläche eine der wichtigsten italienischen Weißweinreben und Hauptbestandteil wichtiger Weißweine, zum Beispiel Colli Berici, Colli Euganei, Gambellara oder Soave. Zudem wird die Rebsorte zur Produktion von süßem Recioto di Soave verwendet.


    In getrocknetem Zustand können die Beeren zu Vino Santo verarbeitet werden. Lokal ist die Sorte auch als Tafeltraube beliebt.


    Die spätreifende Sorte ist sehr ertragreich und bringt duftige Weine mit angenehmem, wenn auch nur leichtem Mandel- und Zitronenaroma hervor. Bei rigoroser Ertragsbeschränkung können dichte, füllige Weine hergestellt werden.

    (Quelle: Wikipedia)

  • ‘Gouveio’ ist eine autochthone Weißweinsorte aus Portugal, die mit der auf Madeira vertretene Sorte ‘Verdelho Branco’ sowie der italienischen ‘Verdello’ identisch ist. (Quelle: Wikipedia)

  • Grechetto ist eine weiße Rebsorte, die vorwiegend in den italienischen Provinzen Lucca, Macerata, Perugia, Terni, Rieti und Arezzo in den Regionen Latium, Umbrien und Toskana kultiviert wird. Der Name deutet auf einen griechischen Ursprung hin.

    In Italien wurde Ende der 1990er Jahre eine bestockte Rebfläche von 798 Hektar erhoben. Die Sorte liefert einen körperreichen Wein mit nussigem Aroma, der häufig im Verschnitt mit anderen Rebsorten verwendet wird. Sie ist zum Beispiel Bestandteil der DOC - Weine Assisi Grechetto, Assisi bianco, Bianco di Torgiano, Colli Etruschi Viterbesi Grechetto bianco, Colli Martani Grechetto, Colli Martani Grechetto di Todi, Colli del Trasimeno Grechetto, Colli del Trasimeno bianco, Colli del Trasimeno bianco Vin Santo, Colli del Trasimeno bianco frizzante, Colli del Trasimeno bianco scelto, Colli del Trasimeno spumante classico, Colline Lucchesi bianco, Montefalco bianco, Orvieto, Orvieto classico, Orvieto classico superiore, Orvieto superiore, Valdichiana Grechetto, Valdichiana bianco vergine frizzante, Vin Santo Montepulciano und Vin Santo Montepulciano riserva.


    Es gibt auch eine rote Spielart Grechetto Rosso, die mitunter in kleiner Menge Bestandteil des Vino Nobile di Montepulciano ist.

    (Quelle: Wikipedia / Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Die Grenache ist eine rote Rebsorte und die vierthäufigst angebaute der Welt mit einer geschätzten Rebfläche von mindestens 240.000 Hektar.

     

    In Frankreich heißt sie auch Grenache noire, in Spanien Garnacha, in Katalonien Garnatxa und auf Sardinien Cannonau.

     

    Weitere Anbaugebiete sind die italienischen Regionen Toskana (unter dem Namen Alicante), Sizilien, Kalabrien und die Insel Ischia (wo die Sorte Guarnaccia genannt wird). Ferner wird Grenache in Australien (2011 Hektar, Stand 2007), Argentinien und Kalifornien angebaut.

     

    Der Wein aus der Grenache-Traube ist arm an Tanninen und Farbe. Sie kann daher gute fruchtige Weine liefern und wird (z. B. in Kalifornien) auch als Weiß- oder Roséwein gekeltert.

     

    Unter extremen klimatischen Bedingungen (Trockenheit, Hitze, Wind) und bei sehr geringen Erträgen liefert die Grenache auch konzentrierte, ausgesprochen lagerfähige Rotweine. Oft wird die Grenache mit tanninhaltigeren Sorten wie Tempranillo (speziell in der Rioja) oder mit Syrah und Mourvèdre (an der südlichen Rhône) verschnitten. Der einfache Grund hierfür sind die Eigenschaften der Rebe: Ihr Wein ist üblicherweise alkoholreich und dennoch weich.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Grenache Blanc ist eine Weißweinsorte, die vorrangig in Südfrankreich sowie in Nord- und Ostspanien, dort unter dem Namen Garnacha Blanca bzw. Garnatxa Blanca, angebaut wird. Es handelt sich dabei um eine Spielart der roten Grenache. (Quelle: Wikipedia)

  • Grillo [3]

    Die weiße Rebsorte Grillo stammt aus Italien und wird heute vorwiegend auf Sizilien angebaut. Sie soll aus der Region Apulien stammen und ist erst nach der Reblaus-Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts nach Sizilien gekommen, wo sie zuerst im berühmten Dessertwein Marsala eingesetzt wurde.

    Heute ist sie in allen Provinzen Siziliens empfohlen und auf dem italienischen Festland in der Provinz Brindisi zugelassen. Grillo erbringt blassgelbe Weine, die alkohol- und extraktreich sind. Sie verfügen überdies über einen leichten Gerbstoffgehalt.

    In der Regel werden die Weine im Verschnitt mit Catarratto Bianco comune, Catarratto Bianco lucido und Inzolia verwendet. Die bestockte Rebfläche mit Grillo beträgt in Italien ca. 2.250 Hektar und wird auch in kleinen Mengen in Brasilien, Australien und Mexiko angebaut.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Grüner Veltliner oder Weißgipfler ist eine Weißweinsorte. Sie ist die wichtigste und verbreitetste Rebsorte aus Österreich und wird im Ausland oft als österreichische Nationalsorte angesehen. Vor allem findet sie in Niederösterreich optimale Standortbedingungen. Es handelt sich um eine natürliche Kreuzung von Traminer und St. Georgen. Lokal dürfte die Traube als Grünmuskateller bezeichnet worden sein. Der Grüne Veltliner ist nicht verwandt mit dem Frühroten Veltliner und Roten Veltliner.

    Die in Österreich, insbesondere in Niederösterreich, am weitesten verbreitete Traube wird außerhalb ihrer Heimat wenig angebaut, abgesehen von einigen kleineren mitteleuropäischen Regionen, etwa in Tschechien in der Slowakei oder Ungarn. Sie gedeiht besonders gut auf Lössböden wie im nördlichen Weinviertel, wo die Rebe in Boden und Klima optimale Voraussetzungen findet, ebenso in der Wachau, im Kamptal, Kremstal und am Wagram. Im 20. Jahrhundert wiederentdeckt, ist sie heute die Sorte in Österreich, wo sie im Jahr 2015 eine Fläche von 14.375 ha erreicht hat, (47,1 % der bewirtschafteten Weißweinanbaufläche) nimmt sie mit deutlichen Abstand von der Sorte Welschriesling, den ersten Platz ein.

    Die Weine bestechen durch ihr intensives Bouquet und durch ihre Frische. Typisch können angenehme Aromen nach weißem Pfeffer oder auch Tabak ausgemacht werden, hervorragend ist aber meist die intensivere Nase und der Geschmack nach Citrus und Frucht (Pfirsich). Ein guter Grüner Veltliner besticht durch seine Frische am Gaumen und ist, entgegen landläufiger Meinung, die auf vielen eher mäßigen Grünen Veltlinern beruht, entsprechend lagerfähig. Bei Verkostungen älterer Weine beeindrucken hochwertige Veltliner immer wieder durch ihre erstaunliche Frische.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)
     

  • Die Heroldrebe ist eine etwas in Vergessenheit geratene Rotwein-Rebe, die sich hervorragend zu einem fruchtigen, vollmundigen und dennoch milden und leichten Rosé (oder Weißherbst) verarbeiten lässt. Sie eignet sich ideal als frischer Sommerwein.

    Die Heroldrebe ist eine Kreuzung von "Blauem Portugieser" mit "Lemberger". Sie wurde 1929 von August Herold, der auch als Züchter der Rebsorten "Kerner" (1929), "Helfensteiner" (1931) und "Dornfelder" (1955) gilt, an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg gezüchtet. Die Angaben des Züchters zu den Kreuyzungseltern konnten in der Zwischenzeit durch DNA-Analyse bestätigt werden. Der Eintrag in die Sortenliste erfolgte im Jahr 1960.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Die Huxelrebe ist eine Weißwein-Rebe, die sowohl witterungs- als auch krankheitsempfindliche Beeren hervorbringt.

    Die Kreuzung erfolgte im Jahr 1927 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey durch Georg Scheu aus Elbling und Coutillier Musqué. Die ursprünglichen Angaben des Züchters, es handele sich um eine Kreuzung von Gutedel und Muscat précoce de Saumur, konnten in der Zwischenzeit durch eine DNA-Analyse widerlegt werden. Die Rebe ist nahezu ausschließlich in Deutschland beheimatet. Ihren Namen hat die Neuzüchtung von Fritz Huxel, der sie in den 1950er Jahren in Westhofen (Rheinhessen) als erster umfangreich anbaute. Der Sortenschutz wurde 1968 erteilt. Aufgrund der frühen Reife sind kleinere Bestände in England bekannt.


    Sie kann sehr hochwertige Weine hervorbringen, in erster Linie Süßweine als Aperitif- oder Dessertweine.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Johanniter ist eine 1968 neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige weiße Rebsorte. Der Johanniter wurde am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg aus Riesling, Ruländer, Gutedel und Seyve-Villard gekreuzt.  Im Jahr 2007 wurde in Deutschland eine bestockte Rebfläche von 59 Hektar erhoben. In der üblichen Formelschreibweise wird seine Kreuzungsabkunft wie folgt dargestellt: Johanniter = Riesling x (Seyve Villard 12-481 x (Ruländer x Gutedel)).

    Der Name "Johanniter" wurde zu Ehren von Dr. Johannes Zimmermann vergeben, dem ehemaligen Leiter der Rebenzüchtung des Freiburger Weinbauinstituts. Dieses betreibt u. a. die Züchtung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten. Neben dem Johanniter wurde dort mit dem Merzling ein weiterer Züchtungserfolg erzielt.

    Die Weine sind kräftig, fruchtig und haben Ähnlichkeiten mit Riesling und Ruländer. Bei Weinproben erhielt der Johanniter gegenüber Standard-Vergleichssorten der jeweils gleichen Versuchsparzelle bessere Bewertungen. Die Ernteergebnisse zeigen gegenüber dem Riesling einen etwas höheren Ertrag, ein um etwa 7 Grad Öchsle höheres Mostgewicht sowie eine geringere Mostsäure.

     

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung : BioWeinReich)

  • Insgesamt gibt es etwa 60 verschieden Sorten der Lambrusco Rebe. Der daraus hergestellte, gleichnamige Wein aus der Region Emilia-Romagna, Italien wird perlend und Italien mit weniger, für den Export mit mehr Restsüße hergestellt. Lambrusco wird außerdem noch in der Lombardei und in kleinen Mengen in Südtirol angebaut.

    In der Region Lambrusco Mantovano, die in der Gegend am Po südlich von Mantua liegt stellen nur einige wenige Weingüter Lambrusco in DOC-Güte her. Eines davon hat BioWeinReich für Sie ausgewählt!

    (Quelle: Wikipedia und BioWeinReich)

  • Limnio [1]
    Limnio (auch Kalambaki, Limniotico, Ntouro-kara) ist eine autochthone rote Rebsorte, die wahrscheinlich von der Insel Limnos stammt, aber heute hauptsächlich im Norden Griechenlands (Chalkidiki, Kavala, Drama) angebaut wird. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, die bereits von Hesiod (ca. 700 v. Chr) und Aristoteles (384–322 v. Chr.) als Lemnia oder Limnia erwähnt wurde. (Quelle: Wikipedia)
  • Macabeo (auf Spanisch) bzw. Macabeu (auf Katalanisch) ist in Nordspanien die am häufigsten angebaute weiße Rebsorte. In den Bereichen Penedès und Conca de Barberà zählt sie zu den wichtigsten Sorten für den spanischen Schaumwein Cava. Unter dem Namen Viura sorgt sie in Rioja für 90% des weißen Bestandes und wird vor allem für früh trinkbare, frische Weißweine verwendet, die einen niedrigen Alkoholgehalt aufweisen.

    Daneben wird sie in den spanischen D.O. Regionen Alicante, Bullas, Calatayud, Cigales, Costers del Segre, Méntrida, Rueda DO, Utiel-Requena und Valdepeñas, angebaut. Im Jahr 2000 betrug die bestockte Rebfläche in Spanien 32.905 Hektar.

    Aber auch im Roussillon in Frankreich (ca. 2.778 Hektar Rebfläche Stand 2007) ist sie häufig als Verschnittpartner für Chardonnay oder Bourboulenc anzutreffen. Die ertragreiche und spät reifende Sorte ist trockenresistent, aber anfällig gegen Pilzkrankheiten. Wenn die Traube spät gelesen wird, erbringt sie alkoholstarke, eher säurearme Weißweine mit blumigem Charakter, die häufig zu bernsteinfarbenen Dessertweinen wie den Rivesaltes verarbeitet werden. Sie neigt wenig zur Oxidation und wird deshalb gerne in frühgelesenem Zustand mit Chardonnay verschnitten. Da sie spät austreibt, ist sie in Regionen mit Spätfrösten sehr beliebt. Weltweit sind etwas über 47.000 Hektar mit dieser Rebsorte bestockt.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Malbec [13]

    Malbec ist eine alte französische rote Rebsorte, die aber auch in Argentinien sehr beliebt ist. Ergibt fast lilaschwarze, sehr kräftige Weine mit viel Frucht und Würze. Typische Noten sind Pflaumen- und Tabak sowie Anklänge von Blaubeeren, Lorbeer, Wacholder, Gewürze, Kirschen und Bitterschokolade.

    Früher wurde er in Frankreich in 30 Départements angebaut, weshalb fast 400 Namen für ihn im Gebrauch waren. So heißt die Sorte auch Auxerrois (im Gebiet Cahors), Côt (Haut-Pays und Loire), Malbeck oder Pressac (Bordeaux).

    (Quelle: Wikipedia, Bearbeitung: BioWeinReich) 

  • Mammolo ist eine rote Rebsorte. Sie wird vor allem in der italienischen Region Toskana angebaut und ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Ihr Bestand ist nur noch gering. Der Name der Rebsorte leitet sich vom Aroma oder Bouquet des Weines nach Veilchen ab (mammole = Veilchen). Heute wird sie noch als Bestandteil im Vino Nobile di Montepulciano und im Chianti verwendet. (Quelle: Wikipedia)
  • Marsanne blanche (meistens nur kurz Marsanne genannt) ist eine weiße Rebsorte aus dem nördlichen Rhônetal. Dort findet sie – häufig zusammen mit Roussanne oder Viognier – im weißen Hermitage sowie in den Weißweinen von Saint-Joseph, Coteaux du Tricastin, Côtes du Rhône, Côtes du Rhône Villages, Côtes du Vivarais und Crozes-Hermitage Verwendung. Eingang findet sie auch in den Weinen der AOC-Weine von Corbières, Costières de Nîmes, Coteaux du Languedoc, Faugères, Minervois und Saint-Chinian sowie von Cassis. Im jahr 2007 betrug die bestockte Rebfläche in Frankreich 1.326 Hektar. Louis Levadoux, ein französischer Ampelograph ordnete Marsanne der Rebsortenfamilie "famille des Sérines" zu, der auch die Sorten Syrah, Mondeuse, Viognier, Altesse oder Roussanne angehören. Demnach käme die Sorte aus dem Südosten Frankreichs.

    Weitere Anbaugebiete sind seit 1860 Australien (Victoria), Chile und das Schweizer Wallis (hier allerdings meistens als Ermitage bezeichnet). Benannt ist die Rebsorte nach der Ortschaft Marsanne im französischen Département Drôme. Die weltweite Verbreitung wird auf fast 2.000 Hektar geschätzt.

    Der aus der Marsanne blanche gekelterte Wein ist meistens voll und mild, ihr Alterungspotenzial ist jedoch begrenzt und erreicht nicht dasjenige der Roussanne. (Quelle: Wikipedia)

  • Merlot [47]
    Merlot ist eine Rotwein-Rebsorte. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carménère, Malbec und Petit Verdot). Die frühreifende Sorte ergibt fruchtige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genussreif sind. Dieser Tatsache ist ihre jetzige Popularität geschuldet. In den Cuvées machen sich bereits Minderheitsanteile Merlot vorteilhaft bemerkbar: Die Weine werden früher zugänglich, möglicherweise jedoch unter Einbußen bei der Langzeit-Haltbarkeit. In der Alterung (mittel bis gut) kann ein Merlot gewinnen und weicher werden, oft jedoch verfliegen die Fruchtaromen und Kräuteraromen drängen in den Vordergrund.
    Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schöne schwarzblaue Färbung der Beeren sein. (Quelle: Wikipedia)
  • Molinara ist eine rote Rebsorte. Sie wird vor allem in Italien angebaut und ihr Anbau ist in den Provinzen Mantua (Lombardei) sowie Verona (Venetien) empfohlen. Dort ist sie Bestandteil der bekannten Valpolicella-Weine: Bardolino, Amarone, Ripasso und Recioto sowie des weniger bekannten Colli Morenici Mantovani del Garda. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 1.631 Hektar erhoben, die sich in der Hauptsache in der Nähe des Gardasees befinden. Der Name Molinara (zu deutsch Mühle) spielt auf die Beeren an, die aussehen, als seinen sie mit Mehl bestäubt. (Quelle: Wikipedia)
  • Mourvèdre ist eine rote Rebsorte, die vor allem in Spanien und Südfrankreich verbreitet ist, aber auch in Australien und Kalifornienangebaut wird. Ursprünglich stammt diese Rebsorte aus Spanien, wo sie früher vor allem Mataro und heute Monastrell (auf Spanisch) bzw. Monestrell (auf Katalanisch) heißt. Sie wird hauptsächlich als Verschnitt genutzt, z. B. für den Châteauneuf-du-Pape und andere Weine von der südlichen Rhône. Reinsortig ausgebaut findet man sie in Frankreich nur im Bandol, in Spanien meist in den eher heißen Gebieten Jumilla und Yecla oder in den Rosé-Cavas.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Muscadelle ist eine Weißweinsorte. Sie ist mit Sémillon und Sauvignon Blanc an den großen Süßweinen des Bordeaux wie Sauternes und Barsac, Cérons, Loupiac, Sainte-Croix-du-Mont und Cadillac beteiligt. Ähnliches gilt für die Süßweine der Weinbauregion Sud-Ouest mit seinen Appellationen Bergerac, Monbazillac, Montravel und Saussignac. Darüber hinaus findet die Sorte Eingang in den Weißweinen von Rosette, Côtes de Duras, Côtes de Blaye, Côtes de Bourg und Graves sowie im Schaumwein Crémant de Bordeaux. 80 % des Rebbestands stehen jedoch in der Region Entre deux mers. Im Jahr 2007 wurde in Frankreich eine Rebfläche von 1.618 Hektar erhoben.

     

    Sonstige Standorte der Muscadelle-Traube liegen in Osteuropa in den Ländern Ungarn, Rumänien und Ukraine, in Südafrika, in Kalifornien (Weinbau in Kalifornien mit den Weinbaugebieten Napa Valley AVA, Dry Creek Valley AVA und Sonoma Valley AVA) und in Australien. In Uruguay fand Pierre Galet Muscadelle-Rebstöcke, die dort irrtümlich unter dem Namen Sémillon vermarktet wurden. Der weltweite Rebbestand wird auf ca. 4000 Hektar geschätzt.

     

    Die Traube Muscadelle gehört nicht zur Familie der Muskatellertrauben, auch wenn das fruchtige Aroma ihrer Weine vage daran erinnern kann. Sie stammt von der alten Rebsorte Heunisch ab. Der andere Elternteil ist bislang unbekannt.

     

    Der Amerikaner Harold Olmo nutzte die Rebsorte zur Züchtung des Emerald Riesling, indem er die Sorte Muscadelle mit dem Riesling kreuzte. 

     

    Die Sorte Muscadelle ist auch unter den Synonymnamen Angelicaut, Angelico, Blanc Cadillac, Blanche Douce, Boullience Muscat, Bouillenc Muscat, Buillenc, Cadillac, Catape, Colle, Colle musquette, Doucanelle, Douzanelle, Enfin, Guepie, Guilan doux, Guilan muscat, Guilan musqué, Guillan, Guillan musqué, Guinlhan musqué, Marmesie, Marseillais, Muscade, Muscadela, Muscadet (Achtung: der Wein Muscadet wird aus der Rebsorte Melon de Bourgogne hergestellt), Muscadet doux, Muscalea, Muscat fou, Musquette, Pedri Ximenes Krimsky, Raisimotte, Raisin de musco, Raisinote, Raisinotte, Rousselou, Sauvignon à gros grains, Sauvignon muscadelle, Sauvignon vert (insbesondere in Kalifornien), Tokay (in Australien, Irrtum wurde von Paul Truel aufgeklärt), Vesparo und White Angelica bekannt.

     

    Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich

  • Der Muskateller ist eine der ältesten Kulturreben, weshalb es eine große Anzahl von Variationen gibt. Vermutlich liegt der Ursprung der Rebsorte in Kleinasien. Phönizische und griechische Kolonisten verbreiteten den Muskateller im östlichen Mittelmeergebiet. Später schätzten die Römer den griechischen "passum" als besonders edlen Wein.

    Nach Mittel- und Nordeuropa gelangte Muskatellerwein durch die Intensivierung des Fernhandels im 12. Jahrhundert. Venedig spielte eine besondere Mittlerrolle zwischen Orient und Okzident und kontrollierte mehrere Inseln im östlichen Mittelmeer, auf denen Muskatellerwein angebaut wurde. In den Quellen wird der Muskateller häufig auch griechischer Wein oder Zypernwein genannt. Nicht nur über den Fernhandel, sondern auch durch Pilgerfahrten und Kreuzzüge verbreiteten sich Südweine als Handelsware in Europa.

    Zurzeit können über zweihundert Vertreter der Muskatellerfamilie nachgewiesen werden. Die Beerenfarbe variiert stark - sie reicht von Blassgrün über Goldgelb, Rosa bis Schwarz. Es gibt Varietäten mit kleinen und großen Beeren. Muskatellerrebstöcke sind frostempfindlichbotrytisanfällig und reifen spät. Alle prägt ein intensiver Muskatgeschmack.

    Kaiser Barbarossa schätzte diesen Wein, der auch im Nibelungenlied erwähnt wird. Der leichte Weißwein wird durch seine feinfruchtige Säure und sein typisch intensives, aber nicht aufdringliches Muskatbukett charakterisiert. Muskateller ist der Sammelbegriff für etwa vier Hauptsorten, die zum Teil auch als Tafeltraube angepflanzt werden.

    Muscat de Hambourg“ und „“ („Muscat of Alexandria“) sind fast reine Tafeltrauben. Der Gelbe Muskateller, französischMuscat blanc à petits grains, ist die höchstwertige Varietät der Rebsorte in der Familie der Muskateller.

    Synonyme sind „Muscat Blanc“, im Elsass „Muscat d’Alsace“ genannt, „Muscat de Frontignan“, „Frontignac“, „Moscato Bianco“, „Moscato d’Asti“, „Moscato di Canelli“, „Moscatel de Grano Menudo“, „Muscatel Branco“, …

    In Spanien und Portugal ist Moscatel eine gebräuchliche Bezeichnung für die verschiedenen Spielarten des Muskatellers.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Negroamaro (auch: Negramaro oder Negro Amaro) ist eine italienische Rebsorte. Sie ist vor allem in der süditalienischen Region Apulien zu finden, wo sie seit Jahrtausenden angebaut wird und sehr gute, kräftige Rotweine ergibt. Negroamaro enthält reichhaltige Fruchtaromen nach schwarzer Johannisbeere und Kirsche. Bis vor kurzem wurde sie vor allem für Verschnittweine eingesetzt; inzwischen erfolgt zunehmend auch reinsortiger Ausbau. Das bekannteste DOC-Gebiet für Negroamaro ist Salice Salentino, wo die Rebe meist mit etwas Malvasia Nera verschnitten wird.

    Negroamaro ist auch unter folgenden Namen bekannt: Abbruzzese, Abruzzese, Albese, Amaro Nero, Amaronero, Arbese, Arbise, Don Ambrosio, Jonico, Lacrima, Lacrimo, Mangia Verde, Mangiaverde, Mangiaverme, Mentuonico, Morese, Negra della Lorena, Nero Amaro, Nero Leccese, Nicra Amaro, Niuri Maru, Niuru Maru, San Lorenzo, San Marzuno, Uva Cane.
    (Quelle: Wikipedia)

  • Autochthone portugiesische Weißwein-Rebsorte.

  • Parellada ist eine weiße Rebsorte.

    Sie wird in Spanien überwiegend in der Denominación de Origen Penedès angebaut und ist die höchstwertige und eine der wichtigsten weißen Rebsorten in der Region Katalonien. Sie heißt auch Montonec und wird unter anderem zusammen mit den Sorten Macabeo und Xarel·lo zur Produktion von Cava verwendet. Zugelassen ist sie auch in den geschützten Herkunftsbezeichnungen Cariñena und Costers del Segre. Sie reift spät und erreicht nur einen relativ niedrigen Alkoholgehalt, liefert daher nur leichtere Weißweine und ist nicht allzu lange lagerfähig.

    Gute Ergebnisse liefern die Verschnittweine mit den international bekannten Rebsorten Sauvignon Blanc und Chardonnay.

    Im Jahr 2000 betrug die bestockte Rebfläche in Spanien 10.415 ha.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Autochthone Weißwein-Rebsorte der Region Piceno in den südlichen Marken (Italien) meist in Hügellagen in der Nähe der Adria angebaut. Zeichnet sich durch florales Aroma besonders nach Akazienblüten und Ginster aus.

    (C) BioWeinReich

  • Pecorino ist eine autochthone weiße Rebsorte Mittelitaliens und wird in den Regionen Abruzzen (Provinzen Chieti, L'Aquila und Teramo), Latium (Provinz Rieti), Marken (Provinzen Ancona, Ascoli Piceno und Macerata) sowie Umbrien angebaut. Im Jahr 1999 wurden noch 213 Hektar bestockter Rebfläche erhoben.

     

    Die frühreifende, wuchsfreudige Sorte erbringt nur schwankende Erträge. Die aus ihr gekelterten Weine sind fruchtig und verfügen über eine feine Säure. Ihre Weine finden Eingang in die DOC - Weine Controguerra, Falerio dei Colli Ascolani sowie den DOCG-Wein Offida. Siehe auch den Artikel Weinbau in Italien.

     

    Synonyme sind Arquitano, Biancuccia, Bifolchetto, Bifolco, Dolcipappola oder Dolcipappolo, Forcese, Forconese, Lanzesa, Moscianello, Mosciolo,Mostarello, Norcino, Trebbiano Viccio, Pecorella, Pecori, Pecorina, Pecorina Arquatanella, Pecorino Bianco, Pecorino de Arquata, Pecorino di Osimo, Piscianelo, Piscianino, Promotico, Striccarella, Uva Cani, Uva degli Osti, Uvarella, Uvina, Vecia, Verdicchio Bastardo Bianco und Vissanello.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Petit Meunier, Pinot Meunier oder auch Schwarzriesling ist eine rote Rebsorte, die mit der Weißweinrebe Riesling nur Wuchs und Form gemeinsam hat. Sie ist ein Mutant des Blauen Spätburgunders, der schon im 16. Jahrhundert bekannt war. 
    Von einigen Forschern wird angenommen, dass die Sorte den Urvater der Burgunderfamilie darstellt.

    In Frankreich wird die Sorte überwiegend Pinot Meunier (Müller-Pinot) genannt. Diesen Namen hat sie deshalb, weil ihre stark behaarten Blätter auf der Unterseite aussehen, als wären sie mit Mehl bestäubt. In Deutschland ist deshalb auch Müllerrebe ein Synonym für den Schwarzriesling, in Österreich Blaue Postitschtraube (Anbau in der österreichischen Steiermark und in der Ostschweiz) und in Australien Miller's Burgundy (Anbau in Südostaustralien).

    In der Champagne nimmt der Schwarzriesling 30 % der Rebfläche ein (ca. 11.335 ha, Stand 2007) und ist neben Spätburgunder und Chardonnay Bestandteil der Grundweine des Champagners. Die meisten Rebflächen liegen im Tal der Marne.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Petit Verdot (dt. „kleiner Grünling“) ist eine sehr spätreifende Rebsorte. Ihr tanninreicher und säurehaltiger Wein wird in manchen Ortschaften des Bordeaux, v. a. im Margaux, in kleinen Teilen der Cuvée hinzugefügt, um dem Wein mehr Stärke und Langlebigkeit zu geben. Ansonsten wird die Rebe vor allem im heißen Südaustralien (z. B. Barossa Valley und Umgebung) angebaut, wo auch sehr kräftige, farbintensive und robuste, manchmal große Rebsortenweine aus ihr gekeltert werden. Kleine Anpflanzungen sind auch in Chile, Südafrika, Kalifornien, Neuseeland, Argentinien, Sizilien und der Schweiz bekannt. (Quelle: Wikipedia)
  • Pinotage ist eine rote Rebsorte, die durch Kreuzung von Cinsault und Spätburgunder (Pinot Noir) entstanden ist. Sie wird hauptsächlich in Südafrika angebaut.
    Die Neuzüchtung wurde von Professor Abraham Isak Perold im Jahre 1924 an der Universität Stellenbosch durchgeführt. Der Name entstand aus der ursprünglichen Bezeichnung von Perold: "Perold's Hermitage x Pinot", der ab 1959 unter der Kurzform "Pinotage" vermarktet wurde. Die Rebsorte Cinsault wurde und wird noch heute in Südafrika gelegentlich Hermitage genannt, daher die Namensgebung.
    Pinotage ist früh reifend und sehr zuckerhaltig. Er gedeiht am besten in heißen und trockenen Weinbergslagen. Üblicherweise wird Pinotage sortenrein gekeltert, doch auch Cuvées mit dem spät reifenden Cabernet Sauvignon sind für ihre samtige Struktur und das Aroma von roten Beeren bekannt.
    Interessant ist hierbei zu bemerken, dass die Pinotagerebe fast ausschließlich in Südafrika gedeiht. Kleine Bestände findet man in Neuseeland, Kanada, Brasilien, Israel und in Kalifornien. (Quelle: Wikipedia)
  • Rabigato ist eine autochthone Weißweinsorte in Portugal. Dort wurde ihr Anbau bereits im Jahr 1771 schriftlich erwähnt. Gemäß dem Ampelographen Duarte d'Oliveira hat der Name keine weitere Bedeutung. Es könne sich jedoch um die Verballhornung des Begriffs Rabo de gato handeln, also übersetzt "Katzenschwanz", da die reifen Reben mitunter eine ähnliche Form aufweisen. (Quelle: Wikipedia)

  • Die weiße Rebsorte Rabo de Ovelha ist eine autochthone Sorte in Portugal. Der Name (port.: Lämmerschwanz) leitet sich von der Form der Trauben ab.

    Die Sorte ist in den Regionen Douro, Trás-os-Montes, Beira Interior Sul, Beira Interior Norte, Beira Litoral, Ribatejo und Oeste zum Anbau empfohlen. Zugelassen ist sie ferner in der Algarve.

    Die bestockte Rebfläche beträgt ca. 3.115 Hektar. Rabo de Ovelha ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera).

    (Quelle: Wikipedia)

  • Raboso [1]

    Raboso ist eine rote Rebsorten- Familie, die aus dem Veneto und aus Nordostitalien stammt und ihren Namen wahrscheinlich nach dem Fluss Raboso erhalten hat, der ein Nebenfluss des Piave ist. Anderer Theorie zufolge leitet er sich von it. rabbioso (wild, zornig) ab, mutmaßlich wegen des herb-sauren Geschmacks einiger daraus gewonnen Weine.. Zugleich wird der Name für aus diesen Trauben hergestellte DOC- und Land-Weine aus den Provinzen Vicenza, Padua, Treviso und Venedig verwendet.

    Inzwischen wird Raboso von einigen Winzern (wie etwa Vini Tonon mit Ihrer Marke Villa Teresa) virtuos beherrscht und man ist augenblicklich fasziniert von der Fruchtigkeit insbesondere der daraus gewonnenen Frizzante (Perlweine), die besonders an heißen Tagen für Erfrischung sorgen.

    Es gibt zwei Varianten, Raboso Piave und Raboso Veronese. Die Rotweine beider Sorten sind sehr säure- und tanninreich, farbintensiv und eher alkoholarm. In ihrer Jugend sind die Weine stark adstringierend. Für den Raboso-Wein aus dem Piave-Tal werden beide Reben verwendet.

    Im DOC-Weinanbaugebiet Colli Euganei in den Euganeischen Hügeln findet man hingegen nur die Variante Raboso Veronese. Häufiger als reinsortige Raboso-Weine sind Cuvees mit Cabernet Sauvignon und Merlot. Es gibt auch eine weiße Rebsorte Raboso; sie wird für die Weinherstellung indes kaum noch verwendet. Außerhalb von Italien wird Raboso Veronese noch in Argentinien angebaut. 

    (Quelle: Wikipedia, Überarbeitung BioWeinReich)

  • Regent [1]
  • Riesling ist eine weiße Reb- und Weinsorte, die zu den hochwertigsten und kulturprägenden Gewächsen gezählt wird. Die besten Rieslinge werden in klimatisch kühleren Weinbaugebieten erzeugt. Vor allem wird die Sorte in Deutschland, aber auch in zahlreichen anderen Weinbauländern angebaut. Riesling-Weine genießen hohes Ansehen auf internationalen Märkten. Viele Spitzenlagen sowohl in Deutschland als auch in anderen Weinbauländern sind mit Riesling bestockt. Vor allem in nördlichen Anbauländern wie Deutschland wird die Sorte fast ausschließlich in steilen Hängen angebaut.

    Riesling wird in Deutschland nachweislich seit mehr als 600 Jahren kultiviert. (Quelle: Wikipedia)

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  • Rondinella ist eine namhafte rote Rebsorte aus dem italienischen Veneto. Sie ist ein Bestandteil von Valpolicella, Bardolino, Amarone und Recioto. Verschnitten wird sie häufig mit den Rebsorten Molinara und Corvina Veronese. Rondinella wird selten sortenrein ausgebaut, da der Rotwein wenig eigenständigen Charakter aufweisen kann. Dennoch wird die Rebsorte auf großer Fläche angebaut. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 2.975 Hektar erhoben. Ihr Anbau ist in den Provinzen Mantua und Verona empfohlen. Die Anbauflächen reichen dabei bis an den Gardasee. Kleinere Bestände sind auch in Argentinien bekannt. (Quelle: Wikipedia)

  • Roussanne ist eine eher seltene weiße Rebsorte, die hauptsächlich im französischen Rhônetal, im Savoie und in der Provence, aber auch in der Toskana innerhalb der Provinz Lucca, Australien und Kalifornien sowie in Chile angebaut wird.

    Sie wird in der Toskana Montecarlo genannt. In Savoyen heißt sie auch Bergeron. Der Name Roussanne beschreibt die Farbe der reifen, rostroten Trauben. Der weltweite Bestand wird auf knapp 1.500 Hektar geschätzt. Louis Levadoux, ein französischer Ampelograph ordnete Roussanne der Rebsortenfamilie "famille des Sérines" zu, der auch die Sorten Syrah, Mondeuse, Viognier, Altesse oder Marsanne blanche angehören. Demnach käme die Sorte aus dem Südosten Frankreichs.

    Die aus Roussanne gekelterten Weine sind säurereich und haben ein blumiges Aroma. Sie sind sehr lange lagerfähig und entwickeln dann mineralische Noten. Die Sorte ist jedoch anfällig für Grauschimmelfäule und den Echten Mehltau und stellt hohe Ansprüche an den Standort. Im nördlichen Rhônetal wurde sie daher weitgehend von der Marsanne blanche verdrängt. Zusammen mit dieser findet sie dort in die weißen Hermitage, Crozes-Hermitage und Saint-Joseph Eingang. Andernorts wird sie mit Chardonnay und Vermentino verschnitten. Reinsortig wird sie von einigen Winzern in Châteauneuf-du-Pape ausgebaut, so im „Vieilles Vignes“ des Château de Beaucastel. Im Jahr 2007 wurde in Frankreich eine Rebfläche von 1.307 Hektar erhoben. Kleine Bestände sind auch in der Schweiz bekannt (1,7 Hektar, Stand 2007)

    (Quelle: Wikipedia)

  • Die nach Georg Scheu benannte und von ihm 1916 erstmals gezüchtete Rebsorte ist eine Kreuzung aus dem Riesling und der Bukettraube. Die ursprünglichen Angaben von Georg Scheu, es handele sich um eine Kreuzung von Riesling und Silvaner, konnten in der Zwischenzeit durch DNA-Analyse widerlegt werden. Bei vollständiger Reife kann aus ihren Trauben Weißwein mit subtilem und rassigem Aroma erzeugt werden, das an schwarze Johannisbeeren und Grapefruit erinnert.

    Die Weine aus der Scheurebe werden oft auch edelsüß oder als Eiswein ausgebaut.

    Heute ist die Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey - die ehemalige Wirkungsstätte von Georg Scheu - nach Ablauf des Sortenschutzes bei der jetzt „freien“ Sorte Scheurebe als Erhaltungszüchter beim Bundessortenamt eingetragen. Die Abstammungsfrage der Rebe stellte sich nach ersten genetischen Untersuchungen neu. Der Riesling konnte als Elternteil schnell belegt werden, als zweite Rebsorte war aber laut Dr. Regner in Klosterneuburg der Silvaner auszuschließen. Während Regner Hinweisen auf eine mittlerweile verloren gegangene Wildrebe nachging, ermittelte Myles im Jahr 2011 die Bukettraube als Kreuzungspartner.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Sémillon ist eine Weißweinsorte. Sie ist mit 34.000 ha Anbaufläche weltweit (Stand 1998) die achthäufigste weiße Sorte und gehört zu den besonders edlen Sorten, obwohl sie sehr ertragreich ist. 11.864 Hektar standen im Jahr 2007 allein in Frankreich. Weil Sémillon aufgrund der dünnen Schale für Edelfäule anfällig ist, können Süßweine wie der Sauternes daraus hergestellt werden.

     

    Aromen: Zitrone, Apfel, Aprikose, Honig

     

    Abstammung: unklar, es handelt sich um eine alte französische Sorte (Sauternes)

     

    Sie ist mit Muscadelle und Sauvignon Blanc an den großen Süßweinen des Bordeaux wie Sauternes und Barsac, Cérons, Loupiac, Sainte-Croix-du-Mont und Cadillac beteiligt. Ähnliches gilt fûr die Süßweine der Weinbauregion Sud-Ouest mit ihren Appellationen Bergerac, Monbazillac, Montravel und Saussignac. Darüber hinaus findet die Sorte Verwendung in den Weißweinen von Rosette, Côtes de Duras, Côtes de Blaye, Côtes de Bourg und Graves sowie im Schaumwein Crémant de Bordeaux. In der Provence ist sie im Rebsortenmix der Appellationen Côtes de Provence, Coteaux Varois en Provence und Coteaux d'Aix-en-Provence zugelassen.
     
     
    Weitere Anbaugebiete sind Chile (1.727 Hektar, Stand 2006),[4] Argentinien, Südafrika (1.129 Hektar, Stand 2007) , Australien (6.715 Hektar, Stand 2008) und Israel und Kalifornien (allein in Kalifornien 414 Hektar, Stand 2007).
     
     
    Aufgrund der weiten Verbreitung ist die Rebsorte Sémillon auch unter den Synonymen Barnawartha Pinot (in Australien), Blanc doux, Blanc Sémillon, Boal (in Portugal am Douro), Boal no Douro, Chevrier, Colombard, Colombarride, Colombier, Daune verte, Dausne, Féher semillon, Goulon blanc, Goulu blanc, Greengrape (in Südafrika in Anspielung auf das satte Grün des Blattwerks), Groendruif, Gros sémillon, Hunter River Riesling, Madeira (in Australien), Maisois blanc, Malaga (im Département Lot), Mancès blanc, Mansois blanc, Marcillac, Monsois blanc, Petit sémillon, Sauternes, Semijon, Semilão, Semilhão, Sémilion, Sémillon blanc, Sémillon crucillant, Semillon Féher, Sémillon muscat, Semillon picolo, Sémillon roux, Semillon white, Sercial (in Australien) und Sotern bekannt.
     
    Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich
     
  • St. Laurent  ist eine hocharomatische rote Rebsorte der Burgunderfamilie und stammt vermutlich aus Niederösterreich.


    Synonyme: Blauer Saint-Laurent, Chvartser, Laurenzitraube, Laurentztraube, Lorentstraube, Lorenztraube, Lovrenac crni, Lovrijenac, Lovrijenac crni, Pinot Saint Laurent, Saint-Laurent, Saint Laurent noir, Saint Lorentz, Sankt Laurent, Sankt Lorentztraube, Sent Lovrenka, Svatovavřinecké, Svatovavřinecké, Svätovavrinecké, Szent lörine, Szentlörinc, Vavrinak

    Abstammung: ein natürlicher Burgundersämling.

     

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die auch Grüner Silvaner oder Sylvaner genannt wird.

     

    Die Sorte gehört zu den ältesten heute noch kultivierten Reben. Bereits Gaius Plinius Secundus, bekannt vor allem durch sein Werk Naturalis historia (Naturgeschichte), beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus eine Sorte mit den gleichen Eigenschaften.

    Der Silvaner gelangte im 17. Jahrhundert aus dem Donauraum (Österreich) nach Deutschland und wurde dort früher Österreicher genannt. Er wurde am 10. April 1659 erstmals nachweislich in Deutschland in Castell (Franken) gepflanzt. 1665 pflanzte Alberich Degen, Abt des Klosters Ebrach, erstmals eine Silvaner-Rebe in der Weinberganlage „Würzburger Stein“. Somit feierte Deutschland 2009 das Jubiläum 350 Jahre Silvanerrebe mit einigen Sonderveranstaltungen. Bis in die 1970er Jahre war der Silvaner in Deutschland mit mehr als 30 % Flächenanteil die meistangebaute Rebsorte. Dann sank ihr Anteil beständig.

    Der Charakter des Silvaners wird sehr vom Standort und der Bodenbeschaffenheit geprägt. Auf Lehmböden werden sie oft neutral, dagegen entstehen auf Verwitterungsböden, wie z.B. in Franken oder um den Kaiserstuhl, feine, elegante Weine. Vom Typ her ist Silvaner eine Rebsorte, die zwar ein weniger ausgeprägtes Fruchtspiel bringt, dafür aber ein exzellenter Terroir-Anzeiger ist, der es mit dem Chardonnay aufnehmen kann. Durch eine genetische Analyse wurde gezeigt, dass der Silvaner auf eine natürliche Kreuzung der Sorten Traminer (eine fränkische, das heißt anerkannte Sorte) und Österreichisch-Weiss (eine hunnische, das heißt geringere Sorte) zurückgeführt werden kann. Dies erklärt auch das Synonym "Österreicher".

    (Quelle: Wikipedia)

  • Tempranillo ist die bedeutendste rote Rebsorte in Spanien. Der Name der Rebsorte leitet sich vom spanischen Wort temprano = „früh“ ab, genau übersetzt heißt tempranillo „kleine Frühe“, weil die Tempranillo-Beeren kleiner sind und etwas früher reif werden als Garnacha-Trauben. Sie wird häufig mit der Rebsorte Garnacha verschnitten, zum Beispiel beim Rioja-Wein, ein Verschnitt mit Garnacha und Mazuelo, der typischerweise aus 60–90 % Tempranillo-Trauben besteht und tiefrot, würzig und lange lagerfähig ist.

    Je nach Region und Land gibt es viele andere Namen für diese Rebsorte:
    • in Ribera del Duero: Tinta del País, Aragonés, Tinto Fino
    • im Douro-Gebiet in Portugal: Tinta Roriz
    • im Alentejo (östlich von Lissabon): Aragonês oder auch Aragonêz
    • in La Mancha und Valdepeñas: Cencibel
    • im Weinbaugebiet Toro: Tinto Fino oder Tinta de Toro
    • in Katalonien: Ull de Llebre bzw. Ojo de Liebre
    • in Argentinien: Tempranilla

     

    (Quelle: Wikipedia)

  • Tinta Amarela ist eine in Portugal weit verbreitete rote Rebsorte. Sie wird besonders in den Bereichen Alentejo, Dão und Douro angebaut und wird auch als Trincadeira, Crato Preto oder Trincadeira Preto bezeichnet. Im Rebsortenspiegel von Portugal nimmt die Rebsorte mit einer bestockten Rebfläche von 8.463 Hektar Rang 3 der Roten Sorten ein.
     
    Die bei starkem Rückschnitt sehr ertragsschwache Sorte ist anfällig gegen Rohfäule, besitzt aber ein hohe Resistenz gegen Hitze und Trockenheit. Der Name Amarela (=gelb) leitet sich von den Weinranken ab, die sich bei Vollreife der Beeren gelblich färben.
     
    Sortenrein ausgebaut erbringt die frühreifende Sorte fruchtige Rotweine, denen jedoch die Struktur fehlt. Im Verschnitt gibt sie dem Wein eine schöne Farbe. Empfohlen ist die Sorte in den portugiesischen Subregionen Trás-os-Montes, Beira Interior Norte, Beira Interior Sul, Cova da Beira, Ribatejo, Oeste und Alentejo. Zugelassen ist sie ferner in der Region um den Douro (für den Portwein), in den Regionen Minho und Algarve. Kleine Bestände findet man auch in Südafrika.
     
    Gemäß dem Ampelographen Cinccinnato da Costa ist Tinta Amarela nicht mit der Castelão Francês (auch Periquita genannt) identisch.
     
    Synonyme : Black Alicante, Black Portugal, Castiço, Crato Preto, Crato Tinto, Espadeiro, Espadeiro de Setúbal, Espadeiro do Sul, Espadeiro Tinto, Malvasia, Malvasia Rey, Moreto Mortágua, Mortágua, Mortágua Preto, Mourisco Branco, Mourisco Vero, Mourteiro, Murteira, Padeiro Bravo, Portugal, Preto Martinho, Preto Rifete, Rosete Espalhado, Rabo de Ovelha Tinto, Rifete, Rosete Espalhado, Rosete Espanhol, Tinta Cavallera, Tinta Manuola, Trincadeira, Trincadeira Preta, Vinhão.
    (Quelle: Wikipedia)
  • Tinta Barroca ist eine der sechs wichtigsten roten Rebsorten (neben den Sorten Touriga Francesca, Touriga Nacional, Tinta Roriz (= Tempranillo), Tinta Amarela und Tinto Cão) für die Produktion des Portweins. Die frühreifende Sorte eignet sich für trockene Gebiete, wie man sie in den Hanglagen des Douro findet, und erbringt dunkle, farbkräftige Weine. In Portugal wird sie auf ca. 7.200 Hektar kultiviert. Empfohlen wird sie neben dem Einsatz im Portwein auch für die Region Trás-os-Montes. Zugelassen ist sie ferner auf Madeira, im Ribatejo sowie der Region Oeste. Tinta Barroca ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen. (Quelle: Wikipedia)
  • Tinto Cão ist eine autochthone rote Rebsorte aus Portugal und wird zum Beispiel in den Bereichen Dão und Douro kultiviert. Ihr Anbau ist in den Regionen Trás-os-Montes, Beira Litora und Beira Interior empfohlen und in den Regionen Douro, Minho, Ribatejo und Oeste zugelassen. In den 1990er Jahren wurde ein bestockte Rebfläche von 1.059 Hektar erhoben. An der University of California in Davis gibt es Versuchsanpflanzungen und in Kalifornien gibt es kleinere Flächen (ca. 20 Hektar).
    Die spätreifende Sorte erbringt einen würzigen und sehr duftigen Wein von heller Farbe und mit mittlerem Alkoholgehalt. Sie ist eine der Produktion des Portweins zugelassenen Sorten. Mit Tinta Barroca, Touriga Francesca, Touriga Nacional, Tinta Roriz (= Tempranillo) und Tinta Amarela ist sie eine der 6 wichtigsten Sorten dieses bekannten Rotweins. Tinto Cão ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen. (Quelle: Wikipedia)
  • Touriga Francesca ist eine autochthone rote Rebsorte aus Portugal. Empfohlen ist ihr Anbau in den Regionen Trás-os-Montes und Beira Litoral. Zugelassen ist sie ferner in den Regionen des Douro, Minho, Ribatejo, Oeste und Madeira. Sie wird auch für den Portwein verwendet. Mit einer bestockten Rebfläche von ca. 7.440 Hektar nimmt sie im Rebsortenspiegel Portugals Rang 5 ein.

    Die Sorte ist zwar meist noch unter ihrem alten Namen Touriga Francesca eingetragen, darf so aber nicht mehr offiziell (zum Beispiel auf Etiketten) genannt werden. Die französische Weinlobby hatte Portugal auf Unterlassung dieser Bezeichnung verklagt und den Prozess im Jahr 2002 gewonnen. Die Sorte heißt daher nunmehr Touriga Francês.

    Die Sorte ergibt dunkelfarbige Rotweine, die jedoch nicht die Qualität der Weine der Sorte Touriga Nacional erreichen. Sie ist allerdings ertragsstärker. Touriga Francesca ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.

  • Touriga Nacional ist eine autochthone rote Rebsorte aus Portugal. Traditionelle Anbaugebiete sind das Douro-Tal, aber auch Gebiete im Dão und im Alentejo. Die Touriga Nacional wurde entlang des Douro vorwiegend für die Portweinproduktion in großen Mengen angebaut. Die eher ertragsarme Rebsorte wird aber auch für die gewöhnliche Weinproduktion verwendet. Ende der 1990er Jahre betrug die bestockte Rebfläche in Portugal ca. 2.760 Hektar. Kleinere Bestände sind auch in Australien, Südafrika und in den Vereinigten Staaten bekannt.

    Die aus der Touriga Nacional erzeugten Weine sind tanninreiche, geschmackvolle Rotweine mit einem hohen Alkoholgehalt, einer dunklen Farbe, einer ausbalancierten Säurestruktur, komplexen Würznoten und harzigen Aromen. Beste Erzeugnisse sind von ausgezeichneter Qualität und eignen sich als ausgesprochene Lagerweine mit hohem Reifepotenzial für körperreiche Weine.

    Die Trauben sind klein, von unterschiedlicher Größe, rund und hartschalig. Touriga Nacional ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen. (Quelle: Wikipedia)

  • Trebbiano oder Trebbiano Toscano ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine der ältesten und heute die meistangebaute Rebsorte in Italien und Frankreich und bringt große Erträge.

    Außer in Italien wird die Traube noch in Frankreich angebaut, wo sie im Süden „Ugni blanc“ und im Cognac-Gebiet „Saint-Émilion“ heißt.
     
    Im Jahr 2007 wurde in Frankreich eine bestockte Rebfläche von 83.173 Hektar erhoben (Quelle ONIVINS).
     
    Wie in Spanien die Airén-Traube die Brandy-Brennereien speist, so versorgt der Wein der Ugni Blanc die Brennblasen des Cognac und des Armagnac-Gebiets. Ugni Blanc wurde vermutlich im 14. Jahrhundert, als sich der päpstliche Hof in Avignon niedergelassen hatte, aus Italien importiert.
     
    In Argentinien und Australien wird Trebbiano ebenfalls angebaut, in Australien z. B. als „White Shiraz“ oder „White Hermitage“.
     
    In der Region um die italienische Stadt Modena wird aus den Trauben der berühmte Essig „Aceto Balsamico Tradizionale di Modena“ hergestellt.
     
    In neuerer Zeit wurde die Rebsorte mehrfach insbesondere als Verschnittrebe in Kombination mit Rebsorten wie Malvasia oder Colombard wiederentdeckt.
     
    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)
  • Verdejo ist eine weiße Rebsorte, die aus dem spanischen Weinbaugebiet Rueda stammt und fast ausschließlich in den kastilischen D.O.s Cigales, Toro und Rueda angebaut wird.

    In den 1970er Jahren, als der bekannte Weinerzeuger Marqués de Riscal (aus der Rioja) ein Gebiet für den Anbau von Weißweinen mit hohen Qualitätsanforderungen suchte, erlebte die Rebsorte eine Renaissance. Die Önologen von Riscal wurden in Rueda durch den französischen Professor Émile Peynaud auf die Rebsorte Verdejo aufmerksam und erkannten das gewaltige Potential dieser Traube bei modernem Weinanbau. Durch neue Techniken wie dem schnellen Transport der Trauben zum Keller sowie dem Pressen der Trauben unter einem Schutzgaspolster konnte die überragende Frische des Mosts konserviert werden. Die Traube ist extrem sauerstoffempfindlich, also wird sie wegen der Kälte nachts gelesen, wenn hohe Qualitäten erreicht werden müssen.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Vermentino ist eine weiße Rebsorte die ihren Ursprung vermutlich in Spanien oder auf Madeira hat. Sie wird verbreitet auf Korsika und Sardinien, in Ligurien und zunehmend im Languedoc angebaut. Im Osten der Provence wird sie unter dem Namen Rolle angebaut. Auf Korsika heißt sie Vermentinu und gelegentlich Malvoisie de Corse, was auf die vermutete Abstammung aus der Malvasia-Familie hinweist. Vermentino ist eine spät reifende Rebsorte. Die Weine sind in der Regel goldgelb mit grünlichen Reflexen. Ihr Bukett ist intensiv, fruchtig und duftig. Sie sind meist trocken und aromatisch und haben einen leicht bitteren Unterton. 
    (Quelle: Wikipedia)

  • Viognier ist eine Weißweinsorte, die ursprüngliche überwiegend an der Rhône kultiviert wurde. Der aus ihr dort entstehende Wein ist zumeist alkoholstark, hat eine kräftige Farbe und ein prägnantes Geschmacksbild. Charakteristisch ist sein aromatischer Duft, der zuweilen an Aprikosen, Pfirsiche und Blütenaromen (insbesondere Veilchen oder Maiglöckchen) erinnern kann.

    Inzwischen wird die Rebsorte auch in anderen Teilen Frankreichs wiederentdeckt und vielen Winzern gelingt es das wunderbar blumige Aroma der Sorte gekonnt hervorzubringen. Neben Frankreich wird die Sorte auch in Chile, USA (Kalifornien), Australien und Südafrika erfolgreich angebaut.

    Wir finden die Sorte hat Ihr Comeback mehr als verdient. Probieren Sie aus unserer Selektion von feinen Bio-Weinen aus der Sorte Viognier.

  • Würzer ist eine selten gewordene weiße Rebsorte. Georg Scheu züchtete diese Sorte im Jahr 1932 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus einer Kreuzung der Rebsorten Gewürztraminer und Müller-Thurgau. Die Erteilung des Sortenschutzes sowie die Eintragung in die Sortenliste erfolgte 1978. Die Angaben des Züchters zu den Kreuzungseltern konnten in der Zwischenzeit durch DNA-Analyse bestätigt werden.

    Im Jahr 2007 waren in Deutschland ca. 67 Hektar Rebfläche mit Würzer bestockt, nachdem im Jahr 2001 noch 97 Hektar Rebfläche erhoben wurden. Der Wein ist rassig, frisch und elegant und hat ein schönes Muskatbukett. Die Bezeichnung Würzer ist ein Hinweis auf seine würzige Art. Nachteilig ist seine Empfindlichkeit in Bezug auf Frost und Chlorose. Würzer ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen. Aus der gleichen Züchtungsreihe und dem gleichen Elternpaar entstand die Sorte Septimer. 

    (Quelle: Wikipedia, Bearbeitung: BioWeinReich)

  • Xarel·lo ist eine weiße Rebsorte aus Katalonien. Ihr Hauptanbaugebiet befindet sich dort in der D.O. Penedès. Unter dem Namen Pansa Blanca hat sie in der D.O. Alella große Verbreitung. Weitere nennenswerte Flächen befinden sich in Aragonien und auf den Balearen. Xarel·lo wird insgesamt auf 9800 ha (1999) kultiviert. In der D.O. Alella gibt es auch noch eine rote Variante mit dem Namen Pansa Rosado, bzw. Pansa Vermella. In Katalonien dient sie mit den beiden Sorten Parellada und Macabeo als Grundlage für den Schaumwein Cava.

    Die Rebsorte ist frühreifend und hat ein vorwiegend vegetales, dem Weißkohl ähnliches Aroma. Die Weine zeigen viel Körper und eine gute Säurestruktur, aber auch rustikalen Charakter. Es werden aus ihr seit den 1990er Jahren immer mehr und mehr reinsortige Weißweine gekeltert. Diese zeichnen sich durch ihre goldgelbe Farbe und Fülle aus. Weine aus Xarel·lo eignen sich auch zum Ausbau im Barrique.

    Es gibt die Vermutung, dass Xarel·lo mit Avesso aus der nordportugisischen Weinbauregion Vinho Verde identisch ist. Dies gilt auch für die Rebsorte Doradillo, die in Australien und Südafrika als Synonym für Jaén Blanco verwendet wird. Sie stammt vermutlich aus Spanien, wird dort jedoch unter diesem Namen nicht mehr angebaut. Aus Doradillo werden hauptsächlich Tafelweine und Grundweine zur Destillation hergestellt.

    (Quelle: Wikipedia)

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