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Nach Region

Hier finden Sie unsere BioWeine geordnet nach Weinbau-Regionen.

  • Die Abruzzen sind eine Region Italiens. Sie grenzen im Norden an die Region Marken, im Westen an die Region Latium, im Süden an die Region Molise und im Osten an die Adria. Obwohl sie geographisch eher zu Mittelitalien gehören, werden sie offiziell zu den Regionen Süditaliens gezählt.

    Die Region ist ein traditionelles Weinanbaugebiet, besonders bekannt für die dort angebaute rote Rebsorte Montepulciano d’Abruzzo sowie für die weiße Sorte Trebbiano d´Abruzzo. Die Weine der Region bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Rebfläche in den Abruzzen beträgt 33.352 Hektar. (Quelle: Wikipedia / BioWeinReich)

  • Die DO Alicante gehört mit ca. 15.000 Hektar Weinanbaufläche zu den DO-Gebieten der an der Mittelmeerküste gelegenen Region Valencia im Südosten Spaniens.

    (Quelle: Wikipedia / BioWeinReich )

  • Aragon [4]

    Das Weinbaugebiet Aragon oder Aragonien liegt im Nordosten Spaniens. Die Region umfasst das breite Tal des Ebro. Im Norden dominieren die Pyrenäen, die das dürre Ebrotal mit Wasser versorgen. (Quelle: Wikipedia)

  • Das Weinbaugebiet Bordeaux, auf französisch Bordelais, ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt für Qualitätswein. Es gibt etwa 3.000 Châteaux genannte Weingüter, die die weltberühmten Weine erzeugen. Ein differenziertes System von subregionalen und kommunalen Appellationen und Klassifikationen schafft unter ihnen eine qualitative Hierarchie. Die einzelnen Lagen spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Ihre Stelle nimmt das Château ein, zu dem sie gehören.

    Typisch für das Bordeaux sind die trockenen, langlebigen Rotweine, die im Médoc fruchtiger und in Saint-Émilion und Pomerol sanfter und voller ausfallen. Knapp 20 % der Produktion entfällt auf Weißwein. Die Spitze stellen die edelsüßen Sauternes und Barsac dar. Die charaktervollsten trockenen Weißweine stammen aus dem Bereich Graves südöstlich von Bordeaux. Seit 1991 gibt es auch eine Appellation für Schaumwein, den Crémant de Bordeaux.

    Im Jahr 2002 wurden auf gut 120.000 Hektar Anbaufläche insgesamt 5,74 Millionen Hektoliter Qualitätswein erzeugt. (Quelle: Wikipedia)

    Nachfolgend finden Sie unser Angebot an Bio-Bordeaux, gruppiert alphabetisch nach den AOC (Appelationen).

  • Burgund [32]
    In der französischen Weinregion Burgund befinden sich einige der berühmtesten Weinberge der Welt. Dort werden Rotweine aus den Rebsorten Pinot Noir und Gamay sowie Weißweine aus den Rebsorten Chardonnay und Aligoté hergestellt. Zugelassen, aber seltener verwendet werden Pinot Gris und Pinot Blanc. Bei der Klassifikation der Weine wird dem sogenannten Terroir, also der Weinbergslage die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Da gerade der Pinot Noir empfindlich auf Unterschiede von Boden und Mikroklima reagiert, sind die Unterschiede zwischen den Lagen spürbar. In der Hierarchie kommen an der Spitze zuerst Grand Crus, Premier Crus und dann die Villages-Weine. Dazu werden die regionalen Appellationen Bourgogne (aus Pinot Noir oder Chardonnay), Bourgogne Aligoté, Crémant de Bourgogne gezählt sowie Bourgogne Passetoutgrains und Bourgogne Grand Ordinaire, in die auch Gamay einfließt. Dazwischen befinden sich noch die spezifischeren Appellationen Bourgogne Hautes Côtes de Beaune, Bourgogne Haute Côtes de Nuits, Bourgogne Côte Chalonnaise und Bourgogne Côtes d'Auxerre. (Quelle: Wikipedia)
  • Das französische Weinbaugebiet Cabardès liegt nördlich von Carcassonne in unmittelbarer westlicher Nachbarschaft der Appellation Minervois in der Weinbauregion Languedoc. Die Weinberge umfassen ca. 592 Hektar Rebfläche in den 14 Gemeinden im Département Aude. Die maximale Ausdehnung der Rebflächen liegt bei 650 Hektar. Das Gebiet und die Weinbauregion Cabardès erhielt den Namen von den Grafen Cabaret, die Lastours gegen Simon IV. de Montfort verteidigten. Im Osten ist das 15 Kilometer lange Gebiet durch das Kerbtal der Orbiel, im Westen durch das Tal der Dure begrenzt. Die Herkunftsbezeichnung verfügt seit dem 12. Februar 1999 ausschließlich für den Rotwein über den Status einer Appellation d'Origine Contrôlée (kurz AOC).
    Die Weinberge liegen auf einer mittleren Höhe von ca. 220 m über dem Meer in sanften Hanglagen der Ausläufer der Montagne Noire. Die höchstgelegenen Rebflächen befinden sich 320 m über dem Meer. Durch eine südliche Ausrichtung der Hänge sind die Rebflächen gegen die kalten Nordwinde geschützt. Gegen den aus nordwestlicher Richtung wehenden Cers ist das Gebiet hingegen nicht geschützt, da die Luftmassen über den Korridor des Canal du Midi in das Gebiet einfallen. Dadurch stellt das Gebiet klimatisch den Übergang von mediterranem Klima zu gemäßigtem Klima dar. Der Sommer ist weniger trocken als im östlichen Teil des Département Aude. Die Trockenzeit ist auf den Zeitraum zwischen dem 15. Juli und 10. August beschränkt. Dies wirkt sich auch auf die Wahl der Rebsorten aus. (Quelle: Wikipedia)

  • Die Region Casablanca Valley liegt in Chile, westlich von Santiago, entlang der Strecke von Santiago nach Valparaiso an der Küste.

    Das Klima ist kühl durch den Einfluss des Pazifiks und des Humboldt-Stromes. Es gibt eine permanente Luftfeuchtigkeit bei einer Durchschnittstemperatur von 25 ° C im Sommer und 14 ° C im Winter.

    Die Böden haben keine Aquifere (wasserführende Schichten), so dass eine sorgfältige Bewässerung für den Weinbau erforderlich ist.

    Die Region setzt sich aus verschiedenen Bodenarten zusammen, von teils tonhaltiger Struktur bis hin zu grobem gelben Sand.

    Text (C) BioWeinReich (überarbeitete Angaben von Emiliana Vineyards), Bilder von Emiliana Vineyards.

  • Die DO Cigales ist ein kleines uns bislang bei uns noch wenig bekanntes Weinbaugebiet im Norden Spaniens, etwas nördlich von Spaniens alter Hauptstadt Valladolid.
    Das Gebiet ist innerhalb Spaniens besonders für Ihre intensiven Rosados (Rosé) bekannt, hat aber besonders in den letzten Jahren gezeigt, dass sie noch viel mehr kann. In Cigales wie auch im Toro gibt es uralte Weinstöcke ( mehr also 100 Jahre alt! ) der Rebsorte Tempranillo, die noch aus der Zeit vor der Reblauskatastrophe stammen und daher nicht gepfropft sind. Sie produzieren auf den trockenen, kieshaltigen Böden mit den heißen Sommern und eiskalten Wintern der Region sehr intensive Trauben. Ihre Wurzeln reichen so tief, dass sie sich stetig über das Grundwasser versorgen können und keine Bewässerung benötigen.
     

    Einige der Weinberge in Cigales erinnern durchaus an die Weinberge an der Rhone, auch hier gedeihen die Weinstöcke auf scheinbar unfruchtbarem und extrem steinigen Boden, der an ein Geröllfeld erinnert. 
     

    So gelingen den Winzern hier auch immer mehr und immer bessere, sehr intensive aber auch wunderbare weiche Rotweine, die sich bereits nach kurzer Zeit entfalten und dennoch teils mit enormem Lagerpotential aufwarten können. Seit 1998 produziert die Region stetig sehr gute und ausgezeichnete Qualitäten, was sich inzwischen auch in zahlreichen internationalen Prämierungen der Weine widerspiegelt. Man ist zu einem international anerkannten Stil übergegangen ohne aber die traditionellen Eigenheiten der Region aufzugeben.

    Wir freuen uns mit Bodegas Concejo einen überzeugten biologischen Betrieb dieser Region gefunden zu haben, dessen Inhaber traditionell in der Region verankert aber voll und ganz von den Vorteilen des ökologischen Landbaus überzeugt sind. Auch das zugehörige Spitzenrestaurant arbeitet mehr und mehr mit ökologischen und regionalen Produkten. Der Weinbau ist seit dem Jahrgang 2015 zertifiziert und man überlegt eine weitere Umstellung auf den biologisch-dynamischen Landbau. Erste Experimente wurden bereits gestartet.
     

    (Quelle und Copyright: BioWeinReich, Thomas Reich - der Autor hat die niederlegten Erkenntnisse vor Ort gewonnen, Verwendung ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Autors nicht gestattet.)

  • Die Côtes de Duras sind ein Weinbaugebiet im Herzen der französischen Region Sud-Ouest. Die nach der Gemeinde Duras benannte Appellation liegt ca. 30 km südöstlich von Saint-Émilion und grenzt an die Appellationen Entre-Deux-Mers, Sainte-Foy-Bordeaux, Saussignac und westlich an Bergerac. Die Weinberge, die seit dem 16. Februar 1937 den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée haben, umfassen rund 2.200 Hektar Rebfläche, die von 221 Winzern in 15 Gemeinden bewirtschaftet werden.Jährlich werden ca. 117.000 Hektoliter Wein hergestellt, der sich in 60 % Rotwein, 36 % Weißwein, 2 % Roséwein und 2 % süßen Weißwein aufteilt.

     

    Rotwein und Rosé werden im Stil von Bordeaux aus den Rebsorten Merlot (60 % der Anbaufläche), Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc (zusammen 35 %) sowie Malbec (hier Côt genannt) verschnitten. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 10 Volumenprozent, der Ertrag ist auf 55 Hektoliter/Hektar beschränkt. Roséwein darf ausschließlich nach dem Saignée-Verfahren gewonnen werden.
    Der trocken ausgebaute Weißwein besteht aus Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle. Daneben darf noch Ugni Blanc eingesetzt werden. Sein Anteil darf nicht höher als 25 % sein und darf auf keinen Fall den des Sauvignon Blanc übersteigen. Nur noch theoretische Bedeutung besitzen die ebenfalls zugelassenen Mauzac, Chenin Blanc (hier Rouchelin oder Pineau de la Loire genannt) und Ondenc. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 10 Vol-%, der Ertrag ist auf 60 Hektoliter/Hektar beschränkt.


    Im süß ausgebauten Weißwein spielen Sémillon und Muscadelle eine größere Rolle als der Sauvignon Blanc. Es handelt sich zumeist um Spätlesen aus hochreifen Trauben. Edelsüße, von der Botrytis geprägte Weine bilden die Ausnahme. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 10,5 Vol.-% und die Erntebeschränkung beläuft sich auf 50 Hektoliter/Hektar.

     

    Die Region um Bergerac unterliegt einem starken ozeanischen Einfluss mit milden Wintern. Besonders starke Niederschläge fallen im Frühjahr und Spätherbst. Die Sommer sind dagegen zumeist heiß und trocken. Das Wetter ist oft bis in den November hinein stabil. Im Tal der Dordogne bildet sich häufig Nebel, der die Bildung von Edelfäule begünstigt. Durch den Abstand des Anbaugebiets Côtes de Duras von der Dordogne gilt dies hier jedoch nur sehr eingeschränkt.
    Auf dem orographisch linken Ufer der Dordogne ist Süßwasserkalkstein in Molassesand und Mergel eingebettet. Zusammen bilden sie eine regelrechte „Schichttorte“.

     

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Douro [6]
    Das portugiesische Portwein-Anbaugebiet östlich von Porto am Douro-Fluss. Die Schieferböden speichern Feuchtigkeit und helfen den Reben, die trockenen und heißen Sommer zu überstehen. Mittlerweile kommen aus dem Douro auch zunehmend klassische Rotweine von beachtlícher Qualität, etwas tanninärmer und säurebetonter als aus anderen Regionen. (Quelle: Wikipedia)
  • Elsaß [4]
  • Das Weinbaugebiet der DOC Encostas D'Aire befindet sich in Portugal, nördlich von Lissabon. Es gehört großräumigen Weinbaugebietes Lisboa (Lissabon).

  • Seit 1999 ist das Weinbaugebiet Extremadura im Südwesten Spaniens als geografische Angabe für die Qualitätsstufe "Vino de La Tierra de Extremadura" geschützt. Hergestellt werden Weißwein, Rotwein, Rosé, Pitarra (bäuerlicher Hauswein) und Cava.

    Es werden die Rotwein-Rebsorten Bobal , Mazuela , Monastrell , Tempranillo , Garnacha , Graciano , Merlot , Syrah und Cabernet Sauvignon angebaut. Bei den weißen Sorten sind es Alarije , Borba , Cayetana Blanca , Chardonnay , Chelva , Malvar , Viura , Parellada , Pedro Ximénez und Verdejo.

    Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung/Ergänzung: BioWeinReich

  • Friaul [0]

    Das Anbaugebiet Friaul-Julisch Venetien, meist nur kurz Friaul liegt zwischen Österreich, Slowenien und der Ebene von Venetien. Die Hauptstadt der Region ist Triest. Obwohl die Region historisch unter wechselhaftem Einfluss gestanden hat und oft in Kriegshandlungen verwicklelt war, wird seit der Antike durchgehend Wein angebaut. Durch verbesserte Kellermethoden wie die gekühlte Gärung ist die Gegend zur wohl besten Weißweinregion Italiens aufgestiegen, obwohl noch Rotwein angebaut wird. Die Unterregionen Collio, Colli Orientali, Isonzo und Carso erzeugen die hochwertigsten und langlebigsten Weißweine. Trotz der herausragenden Stellung finden sich zunehmend Konkurrenz in Regionen, die erst seit kurzer Zeit Spitzenweine produzieren. Viele Winzern haben sich von den internationalen Sorten verabschiedet und ersetzen sie mehr und mehr mit den alten einheimischen, besonders dem Friulano. In den autochthonen Sorten liegt das größte Qualitätspotenzial des Friaul.

    Das Friaul gehört weinhistorisch zu einer der spannendsten Regionen der Welt. Wir erlauben uns daher Ihnen hier alle interessanten Informationen von Wikipedia zur Verfügung zu stellen. 

     

    Geographie und Klima

    Die Region Friuli Venezia Giulia grenzt im Norden an Österreich, im Osten an Slowenien, im Süden an das adriatische Meer und im Westen an Venetien. Die Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt Triest. Die Hänge der Julischen Alpen schirmen das Friaul ab gegen kalte Winde aus dem Gebirge und aus Russland, so sind die Reben vor den gefürchteten Spätfrösten sicher. Die warmen Luftströmungen aus der venezianischen Lagune sorgen dazu für deutlich höhere Temperaturen als im Hinterland. Diese Sandwich-Situation ist ein großer Vorteil. Die warmen Winde ventilieren auch die Feuchtigkeit aus den Weinbergen. Im Friaul regnet es bis zu dreimal so viel wie etwa in den niederschlagreichen deutschen Weinanbaugebieten. Der meiste Niederschlag fällt im Winter und Frühjahr, so dass die Reben keinen Schaden nehmen. Durch die heißen Sommer ernten die Winzer meist relativ früh. In den besseren Lagen weit oben in den Bergen finden sich wechselnde Kleinklimate, deren Einfluss noch nicht umfassend geklärt ist.

     

    Geologie

    Vor 50 Millionen Jahren war das Friaul ein Meeresbecken, auf dessen Boden sich Lehm und Schlick ablagerten, der nach und nach die Korallenbänke bedeckte. Mit der geologischen Formung der Alpen hob sich die Ebene schließlich als Kalkstein über den Meeresspiegel. Diese kargen Stein-Schichtungen namens ’’ponca’’ sieht man überall in der Region. Durch den Druck ihres Eigengewichts verdichteten sich die kleinteiligen Sände zwar. Aber die Strukturen zerfallen an der Luft wieder zu kleinen Steinen. Das macht den Boden locker, mineralisch und nährstoffarm. Alle drei Eigenschaften sind geradezu ideal für Weinreben. Denn sie schlagen ihre Wurzeln leicht ins Erdreich, stehen nicht im Wasser, finden in Trockenphasen Feuchtigkeit, müssen aber die knappen Nährstoffe mühevoll aus der Tiefe holen. So nehmen sie viele Mineralstoffe auf, die später für Weine hoher Qualität sorgen. Der Boden ist so locker, dass die Erosion die Bergkämme in wenigen Jahren zerfallen lässt. Früher als in anderen Anbaugebieten pflanzten die Winzer deshalb zwischen die Rebzeilen Gras, dessen Wurzeln die Erosion aufhalten. Die Begrünung von Rebzeilen gehört heute zum Standard für Weine guter Qualität. Am Fuß der Berge sind die meisten größeren Brocken schon zerrieben und verdichten sich zu Schlamm, der getrocknet so hart wird, dass der Boden nicht maschinell bearbeitet werden kann. Deshalb bieten nur die Endmoränen um die weiten Ebenen Lagen für Spitzenweine. Das Friaul hat neun Unterzonen, von denen die Bergregionen Collio, Colli Orientali, Isonzo und seit einigen Jahren Carso die besten Weine produzieren. An den bevorzugten Hängen gibt es sehr unterschiedliche Lagen. Ist das Gestein rot, liegt ein bedeutsamer Eisenanteil vor. Mangan und anderen Mineralien bestimmen den blauen Boden. Im Collio und Colli Orientali del Friuli (COF) sind Anteile von Ton und Sandstein vertreten. Diese gelten als ideal, weil sie meist mittelschwere Weine mit der richtigen Balance von Säure und Alkohol hervorbringen. Im Westen der Region erstreckt sich eine weite Ebene aus Schwemmlandböden, in denen Flüsse Kiesel, also Silikatsteine, abgelagert haben. Dort werden vor allem bessere Alltagsweine, oft Pinot Grigios, produziert. Leichtere Weine werden auch zwischen Palmanova und Aquileia erzeugt, wo sandige Böden und größere Weingüter vorherrschen.

     

    Qualitätsstufen und Gebietseinteilung

    Im Friaul gibt es drei allgemeine Herkünfte (IGT): Venezia Giulia, delle Venezie und Alto Livenza mit insgesamt 6.736,54 Hektar. Insgesamt neun DOC-Herkünfte belegen 9.472,08 Hektar. Nur Picolit und Ramandolo, die zusammen 118,69 Hektar groß sind, haben DOCG-Status

    Collio Goriziano (meist einfach Collio) DOC: Das Collio ist seit 1968 als DOC-Zone anerkannt und das wichtigste Weinbaugebiet im Friaul. Eine hohe Zahl von Spitzenwinzern ist im In- und Ausland unter Kennern renommiert für langlebige Weißweine, deren Anteil mehr als 80 % auf den 1320 Hektar Anbaufläche beträgt. Mineralische ponca-Böden marinen Ursprungs herrschen vor. Der Hauptort heißt Cormòns. Spezialität der Region ist die autochthone Traube Ribolla Gialla aus den Weinbergen um Oslavia und Gorizia. Mengenmäßig sind die wichtigsten Rebsorten Pinot Grigio, Sauvignon Blanc und Friulano. Ribolla Gialla ist jedoch ein wichtiger Image-Träger.

    Collio Bianco: Mit seinen Nachbarregionen Colli Orientali und Isonzo teilt das Collio Gorizano den Collio Bianco. Für die Cuvée sind insgesamt zwölf Rebsorten zugelassen, die darin ihre individuellen Stärken ausspielen können. Der Winzer kann über die Mengenanteile frei entscheiden. Im Anbau profitieren sie von einigen sehr wertvollen Standortvorteilen. So entstehen Weine, die in Ihrer Tiefe und Vielschichtigkeit ihres gleichen suchen. Werden Weißweine in Italien traditionell so schnell wie möglich in Flaschen gefüllt und verkauft, steigert sich der Collio Bianco merklich, wenn er mehr Zeit im Keller bekommt. Die weißen Cuvées haben die außergewöhnliche Fähigkeit, viele Jahre in der Flasche zu reifen und dabei immer vielschichtigere Aromen zu entwickeln. Die subtilen Fruchtnoten werden feiner, fusionieren zu einem dichten Kern, um den sich Reifearomen wie Mandeln und Honig anlagern. Ein neuer und ein einjähriger Wein lassen das oft noch nicht vermuten. Für die Alterungsfähigkeit von Weinen wird oft die Rebsorte verantwortlich gemacht. Einige wie Chardonnay gelten als sehr lagerfähig, während für andere wie zum Beispiel Müller-Thurgau vorausgesagt wird, dass die Weine bald ermüden. In den meisten Fällen bewahrheitet sich das auch. Aber nicht beim Collio Bianco. Fast jede Cuvée enthält potenziell haltbare und weniger haltbare Reben. Daran kann es also nicht liegen. Chemiker verweisen gerne auf die Säure. Ein hoher Säuregehalt hemmt Oxidations- und andere Zerfallsprozesse. Collio Bianco hat aber vergleichsweise wenig Säure. So wenig, dass Winzer manchmal um die Klassifikation ihrer Weine besorgt sind, wenn sie die in den Statuten festgelegten Säurewerte nur knapp erreichen.

    Colli Orientali del Friuli (COF) DOC: COF ist mit 1945 Hektar ein großes Anbaugebiet mit Weinbergen in den Hügeln, wo viele Spitzenwinzer ihre Lagen haben, und der Ebene, aus der vorwiegend Alltagsweine kommen. In puncto Qualität sind die Colli Orientali nach dem Collio das zweitwichtigste Gebiet. Die politisch gewollten Unterzonen Cialla und Rosazzo haben im Markt keine Bedeutung. Innerhalb der Grenzen des COF wachsen auch die DOCG-Süßweine Ramandolo und Picolit. Angrenzend an das Collio sind auch hier die besten Böden mineralische ’’ponca’’-Schichten marinen Ursprungs. Die Weinhauptstadt des Gebietes heißt Cividale del Friuli. Die wichtigsten Rebsorten sind Friulano, Merlot, Sauvignon Blanc und Pinot Grigio. Wichtig fürs Image sind außerdem die beiden roten, ortsstämmigen Sorten Schiopettino und Pignolo .

    Friuli Isonzo DOC: Das drittwichtigste Anbaugebiet ist Friuli Isonzo und wurde 1974 als DOC-Zone anerkannt. Es grenzt ebenso ans Collio. Die meisten Reben stehen auf Schwemmlandböden in der Ebene. Dennoch kommen einige der besten Weine der 1165 Hektar großen Region hierher. Friuli Isonzo ist in die Zonen Rive Alte und Rive Giare aufgeteilt, die rechte und die linke Seite des Flusses Isonzo. Der Hauptort heißt Gradisca d’Isonzo, die Hauptrebsorten heißen Pinot Grigio, Friulano, Sauvignon Blanc und Merlot.

    Friuli Grave DOC: Als DOC-Zone anerkannt 1970 ist Friuli Grave mit 3863 Hektar das flächenmäßig größte Gebiet mit Weinbergen in der Ebene, die zuverlässige Alltagsweine und einige Spitzenweine liefern. Grave bedeutet Kiesel und diese Gesteinsart herrscht in den Schwemmlandböden vor. Die Hauptorte sind Pordenone und die Stadt Udine. Pinot Grigio und Merlot sind die wichtigsten Rebsorten.

    Friuli Aquileia DOC: Friuli Aquileia heißt das historische Anbaugebiet im Umkreis der Stadt Aquileia. Auf 512 Hektar sandiger Böden produzieren große Betriebe vor allem Alltagsweine. Es gibt wenige bekannte Erzeuger. Aqulileia ist die Weinhauptstadt und die DOC-Zone wurde 1975 anerkannt. Hauptrebsorten: Refosco, Cabernet Sauvignon, Merlot.

    Carso DOC: Kleines Gebiet von nur 58 Hektar auf einem schmalen Kalksteingebirgszug, der sich von Gorizia bis Triest hinzieht. Ein großer Teil des Gebietes liegt in Slowenien. Hier produzieren einige kleine Spitzenwinzer, die in der Gegend viel Ansehen genießen, eigene Rebsorten, die nirgends sonst im Friaul angebaut werden. Weinhauptstadt ist die Provinzhauptstadt Triest. Die wichtigsten Rebsorten sind Vitovska, Terrano, (beide autochthon), Malvasia und Cabernet Sauvignon. Die bedeutenden einheimischen Rebsorten Friulano und Ribolla Gialla finden sich hier nicht.

    Friuli Annia DOC: Als DOC-Zone anerkannt 1995, aber mit 46 Hektar ein kleines, wenig bedeutsames Gebiet mit sandigen Böden.

    Friuli Latisana DOC: Mit 198 Hektar ein nicht sehr großes und unauffälliges Anbaugebiet mit sandigen Böden, aber als DOC-Zone anerkannt 1975.

    Lison Pramaggiore DOC: Von den insgesamt 290 Hektar des Lison Pramaggiore liegen nur 41 Hektar im Friaul. Es hat nur geringe Bedeutung.

     

    Rebsorten

     

    Das Friaul hat für eine Einzelregion ein großes Spektrum an Rebsorten, darunter viele hochwertige. Trotzdem haben die Friauler Winzer in den vergangenen Jahren schmerzhaft erfahren müssen, dass sie ihre herausragende Stellung teilen mussten. Eine Zeitlang waren diese Weine nach den hochpreisigen Franzosen so ziemlich das Beste, was Europa als Weißwein zu bieten hatte. Doch weiße Spitzenweine kommen inzwischen auch aus Deutschland, Österreich oder Südtirol. Eben deshalb verabschieden sich immer mehr Lokalpatrioten von den internationalen Sorten und ersetzen sie mit den alten einheimischen, vor allem Friulano.

    Weiße Rebsorten: Im Friaul sind 13 weiße Rebsorten zugelassen, darunter sehr viele hochwertige. Deren Weine sind vielschichtig und überraschend lagerfähig. Qualitätsweine wie Collios gewinnen fast immer durch dekantieren.

    Internationale Rebsorten: Pinot Grigio, im Deutschen Grauburgunder und seit Jahren ein Modewein nördlich der Alpen, wird in der gesamten Region Friaul massenhaft angebaut. Mit seinen eingängigen Fruchtnoten stillt er die Nachfrage nach leicht zugänglichem Pinot Grigio in deutschen Bars und Restaurants. Vor allem im Collio gerät er deutlich kraftvoller als in der weitläufigen Schwemmlandebene im Westen des Friaul. Diese Weine sind die besten Pinot Grigios in Italien mit vollem, rundem Körper und schweren Noten von Nüssen und Honig. Pinot Bianco: Angeblich kamen die ersten Pinot Bianco-Reben 1871 im Schaft der Reiterstiefel eines gewissen Theodore de la Tour nach Italien. Der Graf hatte eine österreichische Baronin mit Landbesitz im Friaul geheiratet. Wie so oft lässt sich der Wahrheitsgehalt schwer nachweisen, bis auf den Zeitpunkt. Die ersten Pinot Biancos - auf deutsch Weißer Burgunder - wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Friaul gepflanzt und haben bis heute eine besondere Feinheit im Fruchtspektrum entwickelt. Die Weine sind frisch, leicht, manchmal mit Noten von Mandeln. Nach einiger Lagerzeit kommt der Duft von Honig und Akazien dazu. Sauvignon Blanc: Wie die meisten französischen Sorten kam der erste Sauvignon Blanc in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Friaul. Von grasig-trockenen Weinen, wie sie in der Ursprungsregion Loire zu finden sind, reicht das Geschmacksspektrum über feinfruchtige Noten von Cassis und Holunderblüten bis zu schwerem Pfirsichduft. Der weltweit verbreitete Sauvignon Blanc findet im Friaul beste Wachstumsbedingungen und ergibt oft hochwertige, komplexe Weine. Chardonnay kam in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Friaul, trat aber erst in den 1960er Jahren als eigenständige Rebsorte hervor. Im Friaul zeigen die besseren Chardonnays ein gutes Fruchtspektrum, das die Mineralität des Bodens mit nussigen Aromen zu einer cremigen Textur am Gaumen verbindet. Riesling, Gewürztraminer, Müller-Thurgau: Riesling ist im Friaul ein Erbe der k.u.k.-Zeit. Das Friaul gehörte mehrere hundert Jahre zur Habsburger Monarchie und wurde als Hoflieferant geschätzt. Im Gegenzug brachten die Österreicher Rebsorten von nördlich der Alpen mit. Die drei Rebsorten haben allerdings heute keine besondere Bedeutung.

    Ortsstämmige Rebsorten: Friulano (Tocai) war noch bis 2008 unter dem Namen Tocai Friulano bekannt. Im Rahmen des Herkunftsschutzes europäischer Weine machte die Weinregion um die ungarische Stadt Tokaj aber den Namen für sich geltend. Wie in vielen dieser Verfahren wurden zähe Verhandlungen geführt. Legenden wie die, dass der Friulano in der Zeit, als das Habsburger k.u.k. Reich beide Regionen umfasste, tatsächlich von Ungarn ins Friaul gekommen sei, wurden angeführt, sogar, dass die Rebe sich auf dem umgekehrten Weg verbreitet habe. Doch Ampelographen, Rebsortenkundler, wiesen wissenschaftlich nach, dass die Sorten genetisch nicht identisch sind. Heute ist der Name auf Friulano-Etiketten nicht mehr legal. Vor allem ältere Winzer sprechen aber noch immer gern von Tocai Friulano, weil die Sorte unter der Bezeichnung ihr Renommee gewonnen hat. Das Wort „friulano“ als Adjektiv zu Friuli hat im Italienischen eher einen bescheidenen Klang und gilt vielen Weinbauern nicht gerade als verkaufsfördernd. Dennoch ist Friulano die Schlüsselrebe der Region, nicht nur wegen des Namens. Bei der Kultivierung des Friulano herrschen zwei Stile vor. Aus dem weitläufigen, flachen Grave – das mit deutlich über 6000 Hektar die größte Anbaufläche des Friaul besitzt – kommen leicht zugängliche Weine für unkomplizierten Trinkgenuss. Ihr Alkoholgehalt ist moderat, ebenso ist es der Preis. Diese Weine sind frisch, duften nach weißen Blüten und sollten jung getrunken werden. Anders die Weine des sanft gewellten Collio, das sich nicht auf italienischen Boden beschränkt, sondern weit nach Slowenien hineinreicht, die der Colli Orientali oder des kargen Schwemmlandes Isonzo. Hier nutzen die Winzer den von Natur aus üppigen Wuchs der Rebsorte nicht für hohe Erträge, sondern beschränken die Lese-Mengen drastisch, um die Konzentration der Inhaltsstoffe zu erhöhen. Die Friulanos sind gehaltvoller, tiefgründiger und langlebiger, obwohl er keine hervorstechenden Eigenaromen hat wie viele andere Rebsorten. Die Weine sind fleischig mit Tönen von Mandeln, Brennnesseln, Blüten, Zitrus und Steinobst wie Pfirsichen oder Aprikosen. Dazu kommt ein mineralischer Aspekt, der deutlich an nasse Kiesel und trockene Erde erinnert. Ribolla gialla ist eine weitere autochthone Rebsorte im Friaul und wird schon seit dem Mittelalter kultiviert. Lange Zeit trat sie kaum reinsortig in Erscheinung, sondern ging in Cuvées ein. Die Sorte hat aber qualitativ ein hohes Potenzial. Als Rebsortenwein zeigt sie eine frische Säure und oft den exotischen Duft von Mandarinenschalen. Die Weine sind jung oft verschlossen und unzugänglich und offenbaren erst nach einiger Lagerzeit eine bemerkenswerte Aromen-Fülle. Picolit: Diese einheimische Rebe wird mehrheitlich für Süßweine verwendet, die oft deutlich nach Honig duften und vor allem in der Region getrunken werden. Malvasia istriana: Die lokale Sorte Malvasia istriana wird seit dem Mittelalter in der Region angebaut und hat einen sehr eigenen Ausdruck, oft mit Noten von Aprikosen und Nüssen. Sie gibt ihren Weinen Fülle und einen Pfefferton. Malvasia istriana hat eine gute Lagerfähigkeit, die aber bisher kaum ausgelotet ist, weil es vor mehr als zehn Jahren kaum reinsortige Weine gab. Verduzzo: Die autochthone Verduzzo wird trocken zu zitronig-leichten Weinen ausgebaut, aber auch zu Süßweinen wie dem Ramandolo, die ihren Zucker mit den Zitrusaromen abfedern. Glera (Prosecco): Die Sorte Glera hieß bis vor Kurzem Prosecco und wurde zum Synonym für einen mittlerweile weltbekannten Perlwein. Ursprünglich stammt sie aus dem Ort Prosecco in der Nähe von Triest im Friaul. Der Name ist aber jetzt der Herkunft vorbehalten, und eine Rebsorte darf nicht denselben Namen tragen. Aus der Sorte Glera werden auch im Friaul einige gute Perl- und Schaumweine gemacht, die sich als einzige weiterhin Prosecco nennen dürfen.

    Rote Rebsorten: Fast die Hälfte aller Weine aus dem Friaul ist rot, obwohl die Region dafür wenig bekannt ist. Die meisten sind qualitativ ordentliche Alltagsweine. Die internationalen Sorten Cabernet franc, Cabernet Sauvignon und Merlot bringen die besten Ergebnisse. Es gibt aber auch eine Reihe autochthoner Rebsorten: Refosco, Pignolo, Schiopettino, Tazzalenghe, Terrano. Meist werden sie als durchschnittliche Qualitäten ausgebaut. In den Rebsorten liegt aber noch bislang unausgenutztes Qualitätspotenzial. Angesichts des gegenwärtigen Weißwein-Trends für die Region ist nicht absehbar, wann Winzer größere Energien in die roten Sorten setzen werden.

    Internationale Rebsorten: Merlot: Eingeführt wurde der Merlot erst 1880, begann dann aber einen unaufhaltbaren Siegeszug. Noch in den sechziger Jahren war er eine Art Markenzeichen der Region. Verlangt ein Friulaner in seiner Osteria einen tajut rosso, findet sich mit ziemlicher Sicherheit ein Merlot (della casa) in seinem Glas. Bis heute sind die meisten Weine einfache fruchtige Tropfen, nicht selten mit etwas groben Tönen von grünen Blättern. Wenige Winzer erzeugen konzentrierte Spitzenweine. Cabernet franc ergibt sortentypisch kräuterige, erdige Weine, in den oft Kirsche als Frucht vorherrscht. Es gibt einige wenige Beispiele dafür, was die Sorte im Friaul rebsortenrein leisten kann. Die meisten Cabernet Francs wandern in Cuvées mit den Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot. Cabernet Sauvignon Cabernet Sauvignon zeigt ein recht breites Spektrum von Tannin-harten schlanken Weinen bis zu weichen, wuchtigen Varianten. Oft hat der Cabernet Raucharomen wie Teer.

    Autochthone Rebsorten: Refosco ist die autochthone Rebsorte mit der größten Anbaufläche im Friaul. Selten werden daraus aber herausragende Weine. Oft sind sie lila und herb. Mit verbessertem Rebmaterial könnte die Sorte an Lagerfähigkeit gewinnen. Die besten heute gebrauchten Klone sind Refosco dal Pedunculo (Deutsch: Refosco mit roten Stielen). Cabernet ist eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, die nicht für besondere Qualitäten bekannt ist. Meistens wird sie für Cuvees verwendet. Pignolo: Die selten geflanzte rote Sorte erlebt zurzeit eine kleine Renaissance. Gute Pignolos sind dicht und sehr lagerfähig. Wegen ihrer Komplexität werden sie mitunter mit Brunello verglichen. Schiopettino: Auch Schiopettino wird wenig angebaut, auch weil die Weinbergsarbeiten kompliziert sind. Die Sorte hat ebenso das Potenzial zu sehr dichten Lagerweinen, oft mit Gewürzaromen und viel Gerbstoff. Tazzelenghe heißt wörtlich Zungenschneider und verdient sich ihren Namen mit ihren herben Charakter. Terrano ist eine Varietät des Refosco, die im Carso angebaut wird.

    Weintypen

    Dolce: In verschiedenen Zusammensetzungen erzeugen die Winzer im Friaul auch Süßweine. Der bekannteste ist der Picolit.

    Perlweine und Schaumweine: Weine mit Kohlensäure werden meist aus der Sorte Glera gekeltert. Traditionell kommen solche Weine aus der Region um die Stadt Prosecco, nahe Triest.

     

    Weinbau-Geschichte

    Die ältesten Traubenkerne des Friauls fand man im Schwemmsand unter Pfahlbauten aus der Bronzezeit. Die ersten Weinbauern hatten sich also die deutlich einfacher zu bearbeitenden Flächen in der Ebene ausgesucht. Bei den antiken Römern, die vielleicht als erste den Zusammenhang zwischen Standort und Wein erkannten, war die Region unter pensionierten Berufssoldaten beliebt. Verdiente Exlegionäre hatten ein Anrecht auf eine rechteckige Parzelle, vorzugsweise mit Ulmen- und Maulbeerbaumbestand. Daran ließen sie das Lianengewächs Vinifera hochranken.

    Wie so viele Errungenschaften der Antike wurden auch die Weingärten des Friaul ein Opfer des wissensfeindlichen Mittelalters. Die Völkerwanderung spülte die Langobarden ins Friaul. Der Stamm aus dem heutigen Osten Deutschlands ruinierte die Weinkulturen für Jahrhunderte. Erst im späten Mittelalter rodeten fleißige Benediktinermönche die wildwachsenden Wälder und rekultivierten die Weingärten. Sie scheinen durchschlagende Erfolge damit gefeiert zu haben. 1307 liefen die Geschäfte so gut, dass die Regierung der Stadt Goriza, die noch heute einer der Hauptorte des Friaul ist, eine Weinsteuer erhob. Ob die Maßnahme fiskalisch durchschlug, ist nicht überliefert. Es dauerte jedenfalls nicht lange, bis die Verwaltung ein allgemeines Alkoholproblem meldete. Immer mehr Betrunkene torkelten durch die Straßen der Stadt.

    Die naturwissenschaftlichen Fortschritte in der Renaissance kamen wohl auch dem Weinbau im Friaul zugute. Aber bestimmender für die Region waren immer politische Lagen. Von der Antike bis in die Neuzeit war das Friaul oft umkämpft. Römer und Barbaren standen sich an der Grenze zwischen Alpen und Adria gegenüber. Eroberer aus dem Norden suchten den Mittelmeerzugang, wer aus dem Süden kam, wollte sich die Passage auf den Balkan sichern. Der Name Friuli Venezia Giulia spiegelt die Geschichte der Region mit ihren wechselnden Allianzen und oft verschobenen Grenzen. Friuli bezieht auf die Friulani, die die Region als erste besiedelten. Das Gebiet umfasst heute die Provinzen Pordenone und Udine. Venezia Giulia heißen die östlicheren Provinzen Gorizia und Triest, die traditionell mit der Republik Venetien verbunden sind.

    Die im 19. Jahrhundert aus dem Ausland eingeschleppten Schädlinge wie Reblaus, Mehltau und Falscher Mehltau (Peronospora) hinterließen auch im friulanischen Weinbau furchtbare Spuren, waren doch die autochthonen Sorten wenig resistent. Das Jahrhundert war weinbaulich für Friaul eine Tragödie, vor allem für den von Venedig beherrschten Teil. Im von der Habsburger Monarchie verwalteten Gebiet, vor allem in der heutigen Provinz Gorizia, konnte der Weinbau die effizienteren staatlichen Strukturen insofern besser nutzen, als die öffentliche Verwaltung den Erfordernissen des Bauernstandes und der Unternehmerschaft offen und fördernd gegenüberstand. Dies gab den Ausschlag für die Einrichtung der friulanischen Rebschulen. Konnte die österreichische Verwaltung doch auf die Erfahrungen önologischer Institute wie Klosterneuburg zurückgreifen.

    Die bevorzugt empfohlenen Weißweinsorten waren damals vor allem Sauvignon Blanc, Pinot Bianco (Weißburgunder) und Pinot Grigio (Grauburgunder). Von den französischen Rotweinsorten wurden bevorzugt Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und der Pinot Nero (Spät- oder Blauburgunder) angebaut, nicht jedoch der Merlot. Diese Sorte aus dem Bordeaux ist heute, zusammen mit dem weißen Friulano und dem Pinot Grigio die Hauptanbausorte.

    Unvergleichbar heftig trafen die Region die Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts. Im Ersten Weltkrieg tobten hier zwölf der blutigsten Materialschlachten. Mehrere hunderttausend Soldaten starben bei den Kämpfen zwischen Italien und Österreich-Ungarn im Trommelfeuer, bei Giftgasangriffen, durch Minenwerfer und an Typhus. Knochen, verrostete Koppel und Bajonette dieser armen Teufel findet man noch heute an einigen Stellen. In den so genannten Isonzo-Schlachten, die am Ende nicht kriegsentscheidend waren, wurden Bergen die Gipfel abgesprengt und das prächtige Gorizia schwer zerstört.

    Das Collio – oder „Brda“ wie der größere Teil des Gebiets in Slowenien heißt – ließ sich aber nicht teilen. Während des Kalten Krieges, als sich die Großmächte mit Militärparaden, Atom-U-Booten und Overkill-Raten zu beeindrucken suchten, tuckerten friulanische Winzer mit ihren Traktoren über die Todeslinie, um ihre Weinberge zu bearbeiten. Jeden Abend mussten sie schwer bewaffneten kalten Kriegern ihren Pass zeigen, um hinter den Eisernen Vorhang zurückzukehren. In der Nachkriegszeit verschafften massive Agrar-Subventionen dem Weinbau etwas Luft und technische Fortschritte. Als die Holzfässer weltweit noch Standard waren, wurden im Friaul die ersten Zementtanks gegossen. Bis Mitte der 1960er Jahre war das Friaul eine Rotweingegend mit der Hauptrebsorte Merlot.

    Die Technik der Vergärung in sauberen Stahltanks unter Luftabschluss, die die ganze italienische Weinwelt revolutionieren sollte, wurde hier zuerst eingesetzt und machte die Hightech-Weinregion schon in den Siebziger Jahren führend in Sachen Weißwein. Die Reben rankten an waagerechten Drähten empor, an denen sich Wachstum und Ertrag optimal regulieren ließen. Mit dem international wachsenden Interesse für Qualitätswein in den Achtziger Jahren wurde das Friaul bekannt und die Weinwirtschaft erlebte einen Boom.

    Der Rotwein-Trend der kommenden Jahre bedeutete jedoch das Ende dieser Phase. Während Barolo, Chianti und Supertoskaner en vogue waren und internationale Weißweine aus Trendsorten wie Chardonnay, und Sauvignon Blanc aufkamen, galt das Friaul als etwas angestaubt und verschwand aus dem öffentlichen Bewusstsein. Außerdem waren die Preise bereits stattlich, im Vergleich zu Pinot Grigio aus Venetien. Das Geld des erstem Booms floss in Innovationen: noch besseres Pflanzgut, penible Weingartenarbeit und Kellertechnik auf dem neuesten Stand. Weine mit viel Frucht waren eine erste Gegenbewegung zu dem dominierenden Stil Frankreichs, wo solche primären Aromen verächtlich abgetan wurden.

    Im Collio und den angrenzenden Anbaugebieten gibt es wenig Großgrundbesitz und nur vereinzelte Genossenschaften. Das Gros der Winzer macht seine Weine auf Familienbesitz, oft seit Generationen. Diese Konstellation mit kompetenten Winzern, die Kapital haben und die Möglichkeit unabhängige Entscheidungen zu treffen, ist der ideale Nährboden für Innovationen im Weinbau. Die Region erlebte so Veränderungen, wie sie andernorts in Jahrhunderten nicht passierten.

    Begriffe auf vielen Weinetiketten wie Klin, Col Disôre, Pomédes oder Segrè sind Furlan, die lokale Sprache, die dem Katalanischen fast mehr ähnelt als dem Italienischen und auch auf der slowenischen Seite der Grenze gesprochen wird. Der Austausch unter den Collio-Winzern in beiden Ländern ist lebhaft.

     

    Sonstiges

    In dem über tausend Jahre alten, dreieckigen Kloster Santa Maria in Valle südlich des Marktplatzes von Cividale del Friuli gibt es einen romanischen Fries, auf dem rankende Reben und dicke reifen Trauben aus dem Stein gearbeitet sind. Es ist der einzige auf der Welt. Im Jahr 2000 verpflichtete das Konsortium niemand geringeres als Oliviero Toscani für eine Werbekampagne. Der Star-Fotograf, der in seinen Arbeiten unter anderem HIV-Kranke und Magersüchtige zum Thema von Werbeaufnahmen gemacht hatte, platzierte einen Collio Bianco vor einem wunderschönen nackten Busen. Der gehört einem farbigen Model, das dem Friulano gesteht: „Der einzige Weiße, den ich liebe.“ Der harte Dialekt, den die Friulaner ihrem Italienisch geben, ist auch für Einheimische schwer verständlich, zumal er von Dorf zu Dorf anders ist. Viele Leute sprechen ohnehin lieber Friulano, oder Slowenisch, oder Zimbrisch oder uralte Varianten des Deutschen. Alle diese Sprachen existieren im Friaul.

     

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Jumilla ist ein Weinanbaugebiet mit Herkunftsbezeichnung (D.O.) in der Region Murcia, dem südlichsten Teil der Levante in Spanien. Namensgebend ist die Stadt Jumilla. Die Gesamtrebfläche beträgt 41.300 ha. Das Klima ist stark kontinental; die Jahresniederschlagsmenge beträgt nur 300 mm und die Sommertemperaturen liegen häufig bei 40°C. Jumilla ist die Heimat der Rebsorte Monastrell, die auch noch heute über 85% der Rebfläche beherrscht. Das Gebiet hat sich inzwischen einen Namen für qualitativ hochwertige Weine mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis gemacht. Dies gilt nach unserer Erfahrung auch für den Bereich des kontrolliert biologischen Anbaus.(Quelle: Wikipedia / BioWeinReich)
  • Kalabrien (italienisch Calabria; albanisch Kalabria) ist die südlichste Region des italienischen Festlandes.

    Bildlich gesprochen nimmt es die Stiefelspitze der italienischen Halbinsel ein. Es hat eine Fläche von 15.080 km² und 1.958.238 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012). Die Hauptstadt der Region ist Catanzaro.

     

    Das Weinbaugebiet Kalabrien mit 24.339 Hektar Rebfläche ist eines der ältesten Weinbau-Gebiete Italiens. Noch vor 100 Jahren lieferte Kalabrien gute Verschnittweine und der Cirò war einer der bekanntesten Weine der Region. Misswirtschaft, Armut und Korruption führten zu Niedergang und Auswanderung.

    Langsam kommt aber wieder Bewegung in den kalabrischen Weinbau. Die Aufbruchstimmung lässt sich mit der der vergangenen Jahre in Sizilien und Apulien vergleichen. Die Preisgestaltung ist noch moderat. Ein Viertel der Rebfläche ist mit der roten Rebsorte Gaglioppo bestockt.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Die historische Landschaft Kastilien-La Mancha (Castillo-La Mancha), das Land von "Don Quijote" ist mit knapp 80.000 Quadratkilometer die drittgrößte Spaniens. Mit fast 200.000 ha Weinbaufläche ist die La Mancha das größte zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt.

     

    Extreme klimatische Bedingungen im Lande der Windmühlen machen es den Reben nicht leicht, so fällt die Temperatur im Winter schonmal unter minus 20 °C, während die heißen und trockenen Sommer mit häufig bis über 45°C und brennender Sonne das Land austrocknen. Andererseits spielen viele Krankheiten der Reben, die den Winzern in feuchteren und milderen Klimazonen das Leben schwer machen hier so gut wie keine Rolle. Tagsüber gibt es meist 8 und mehr Stunden Sonne das ganze Jahr über. Das bedeutet viel Energie für die Rebstöcke, die so häufig besonders viel Extrakt bilden können. Aufgrund der klimatischen Bedingen wachsen die Rebstöcke meist flach am Boden mit relativ großem Abstand zueinander, um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. 

     

    Die bekannteste und größte Weinbauregion ist die DO La Mancha mit fast 200.000 Hektar. Die weiteren Regionen sind daher bei uns fast unbekannt. Lediglich Castilla (für Landweinqualitäten) und Valdepeñas (ca. 30.000 ha) genießen einen gewissen Bekanntheitsgrad.

     

    Angebaut werden die roten Rebsorten Tempranillo, sowie Garnacha (Grenache), Cabernet Sauvignon, Syrah und auch etwas Merlot. Als Weißweinsorte dominiert klar Airén, danach folgt die bei uns unbekanntere Macabeo (Viura) es werden aber inzwischen unter anderem auch erfolgreich Sauvignon Blanc, Chardonnay und sogar Moscatel (Muskateller) angebaut.

     

    (Quellen: BioWeinReich, Wikipedia, Wein-Aus-Spanien.Org)

  • Das Weinbaugebiet Languedoc ist Frankreichs größtes Anbaugebiet von Wein. Mit einer bestockten Rebfläche von fast 290.000 Hektar (Stand 2005) ist es nahezu dreimal so groß wie die Summe aller deutschen Anbaugebiete (102.000 Hektar im Jahr 2005).

     

    Das Languedoc ist der nördliche Teil des Bereichs Languedoc-Roussillon. Weiter nordöstlich schließt das Weinbaugebiet Rhône an. Der Name Languedoc leitet sich vom Okzitanischen ab (franz.: Langue d'oc); diese regionale romanische Sprache war vor der französischen Zeit die Landessprache und das Languedoc eine alte Provinz des Landes.

     

    Das Gebiet des Weinbaugebiets Languedoc umfasst die drei Départements Aude, Gard und Hérault.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Loire [2]
  • Marken [10]
  • Die Region Marlborough ist das Zentrum des neuseeländischen Weinbaus. Die klar dominierende Rebsorte mit weit über 50% der Anbauflächen ist Sauvignon Blanc. Es folgen Spätburgunder (Pinot Noir) mit rund 15% und Chardonnay mit 9%. Weitere Rebsorten werden in eher überschaubaren sehr kleinen Mengen angebaut (Stand 2013).

     

    Mit rund 79 % der gesamten Weinproduktion und 23,600 ha Anbaufläche, stellt die Marlborough-Region heute mit Abstand das größte Weinanbaugebiet Neuseelands dar. Hauptweinanbaugebiet war und ist das Wairau Valley, doch kamen in den letzten Jahren Fairhall, Hawkesbury und Waihopai dazu. Angebaut wird hauptsächlich Sauvignon Blanc, doch auch Pinot Noir ist in der Region zuhause.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Mendoza [20]

    Mendoza ist die größte und zugleich wichtigste Weinbauregion Argentiniens (...). Mit 152.926 Hektar (Stand 2005) entfielen auf die Provinz Mendoza etwas mehr als 70 Prozent der argentinischen Weinerzeugung.

     

    Der Erfolg des Weinbaus in der Provinz Mendoza ist den guten Bedingungen bezüglich des Klimas und der Bodenbeschaffenheit zu verdanken. Das Klima ist im gesamten Provinzterritorium trocken, sonnig und kontinental, mit warmen Sommern und relativ kalten Wintern sowie starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Das kontinentale Klima fällt aufgrund der geographischen Lage in der Nähe des 33. Breitengrades eher moderat aus. Trotz klar definierter Jahreszeiten sind die Differenzen zwischen Sommer und Winter nicht extrem.

     

    Die Weinberge liegen im Durchschnitt auf einer Höhe von 500 bis 800 m ü. NN, in seltenen Fällen auch bis auf 1200 m ü. NN.

    (Quelle: Wikipedia)

  • Nelson [1]

    Nelson ist eine der feinsten kühleren Weinbauregionen der neuen Welt in Neuseeland, etwa in der Mitte Neuseelands an der tasmanischen Bucht gelegen. Die Region ist mit den meisten Sonnenstunden in ganz Neuseeland gesegnet, was lag also näher, als hier Wein anzubauen. Die langen Tage mit vielen Sonnenstunden und die kühlen Herbstnächte in Kombination mit den gut drainierten Böden der uralten Flussbetten formen ideale Bedingungen für den Weinbau auf den Schwemmland-Auen.

     

    Das milde Klima bedingt durch die umliegenden Berge und die Meeresbrise des Pazifik, ist perfekt für die Herstellung von lebendigen fruchtigen Weißweinen und gut strukturierten, eleganten Rotweinen.

     

    (Quelle: WebSite Richmond Plains, Überarbeitung: BioWeinReich)

  • Das Weinbaugebiet Olifants River in Südafrika liegt in der Provinz Westkap (Western Cape).
  • Penedès (Spanisch: Panadés) ist die bedeutendste Weinregion Kataloniens und entstand in den späten 1960er Jahren. Das Gebiet umfasst mehr als 27.500 Hektar Rebfläche.

    Die Böden sind unterschiedlicher Natur: Auf Meereshöhe sind sie sandiger, während in den Bergen mehr kreidehaltiger Kalkstein zu finden ist. In den Flusstälern ist verteilt auch Schwemmland zu finden. Überall ist die Drainage gut. Im Allgemeinen ist das Klima warm und recht feucht, mit hohen Temperaturen im Sommer und sehr kalten Bedingungen im Winter.

    Es werden weit über hundert Rebsorten kultiviert, zu einem beachtlichen Teil auch einheimische. 15 davon sind für D.O.-Weine zugelassen. Etwas über 60 % sind weiße Rebsorten. Die wichtigsten sind die weißen Parellada (6.000 ha), Macabeu (6.600 ha), Xarel·lo (7.800 ha), Muscat d’Alexandrie (für süße, gespritete Weine), Chardonnay (ca. 1.000 ha), Chenin Blanc, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Riesling sowie die roten Garnatxa, Monestrell, Cariñena, Tempranillo (hier Ull de Llebre), Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Merlot. Bekannte und große Weingüter und Kellereien sind Albet i Noya, Codorníu und Torres.

    (Quelle: Wikipedia, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Pfalz [1]
  • Das Piemont ist Italiens größte Verwaltungseinheit und liegt im Nordwesten Italiens. Hauptstadt des Landes am Fuß der Berge (= Übersetzung des Namens Piemont oder Piedmont) ist Turin. In den Provinzen Alessandria, Asti, Cuneo, Torino und Vercelli stehen 54.800 Hektar Rebfläche zur Verfügung auf denen 3.267.000 hl Wein erzeugt wird. Der durchschnittliche Anteil an Qualitätsweinen beträgt etwa 35 %. Piemont verfügt über 52 DOC(G) Bereiche.

     
    Schwerpunkt des Weinanbaus ist die Region der Langhe, eine Hügellandschaft in der Nähe der Stadt Alba, ebenfalls Heimat der weißen Trüffel. Hier werden der Barolo sowie der Barbaresco, zwei der großen Weine Italiens, erzeugt. Beide Weintypen haben in den letzten Jahren große Veränderungen durchgemacht. Die fortschrittlichen Erzeuger bereiten weiterhin großartige Weine, die jedoch zugänglicher und ausgeglichener als früher sind.
     
    Der unkomplizierte Dolcetto ist weiterhin sehr beliebt, gewinnt aber stetig an Profil und Qualität. Krönung der Arbeit ist sicherlich die Anerkennung des Dolcetto di Dogliani Superiore zum DOCG - Wein im Juli 2005 und des Dolcetto di Dogliani Superiore im September 2008.
     
    (Quelle Bild und Text: Wikipedia)
  • Rheinhessen im Bundesland Rheinland-Pfalz ist mit 26.440 Hektar Rebfläche das größte Weinbaugebiet Deutschlands. Das Weinanbaugebiet teilt sich auf in drei Bereiche, 24 Großlagen und 432 Einzellagen. Es zählt zu den kühlen Weinbauklimaten. Ein Fünftel der rheinland-pfälzischen Region Rheinhessen, die auch die waldärmste Deutschlands ist, ist mit Rebstöcken bepflanzt. Rheinhessen ist zudem eines der traditionsreichsten Anbaugebiete, in dem bereits seit 20 v. Chr. Wein angebaut wird. In Nierstein befindet sich die älteste (742) urkundlich belegte Weinlage Deutschlands.(Quelle: Wikipedia)
  • Rioja [2]
  • Der Bereich um den Seehafen San Antonio ist Chiles maritimste Weinregion. Die Weinberge der Region liegen in drei großen Sektoren der Küstengebirge in Leyda, Lo Abarca und Rosario, obwohl ständige neue Bereiche für den Weinbau erschlossen werden.
    ständig erscheinen. Die bergige Topographie der Region, das kühle Klima und seine unverwechselbaren dünnen und felsigen Böden, produzieren Weißweine mit intensiver Mineralität und feiner, erfrischender Säure.

    (Quelle: Emiliana Vineyards, Bearbeitung: BioWeinReich)

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    Sizilien, die Insel des Nero d'Avola, mit der Hauptstadt Palermo (ca. 700'000 Einwohner) ist mit 133.518 ha Rebfläche die größte Weinregion Italiens. Dazu zählen wir aber auch die südwestlich liegende Insel Pantelleria und die nordöstlich gelegenen Liparischen Inseln. Seit Juli 2005 gibt es den ersten DOCG - klassifizierten Wein. DOC-Weine machen nur ca. 3 % der Gesamt-Rebfläche aus. Es gibt aber ausgezeichnete Landweine (IGTs). 
    Von Sizilien kam der Weinbau durch die Griechen nach ganz Europa. 
     
    (Quelle: Text und Bild: Wikipedia)
  • Der Distrikt Stellenbosch liegt im Weinbaugebiet Coastal Region in Südafrika. Die Stellenbosch-Gemeinde ist bekannt für den Export von hochwertigem Wein, der inzwischen aus über 120 Weingütern kommt. (Quelle: Wikipedia)
  • Toro [1]

    Die DO Toro ist eine Weinbauregion im Umkreis der spanischen Stadt Toro in der Region Kastilien-León. Das am Fluss Duero an der Grenze der Provinzen Zamora und Valladolid gelegene Gebiet hat eine lange Weinbautradition mit fast schwarzen und sehr alkoholhaltigen Weinen, die aber mangels Kellertechnik häufig fehlerbehaftet waren. Wo noch Ende des 19. Jahrhunderts zirka 35.000 Hektar Rebfläche standen, blieben 1996 noch 750 Hektar übrig. Einzig der Winzer Manolo Fariña erzeugte bereits seit den 1980er Jahren einen neuen Stil von Toro-Weinen. Er erntete die Reben deutlich früher und arbeitete mit kühlbaren Stahltanks. Außerdem lagerte der Wein in neuen Holzfässern aus Eiche. Die Qualität überzeugte und das Gebiet Toro erhielt 1986 als Anerkennung den Status einer D.O. (Denomiacion de origen). Dadurch wurden renommierte Weingüter aus anderen Regionen auf das Gebiet aufmerksam und erkannten das enorme Potential. Ausgelöst wurde ein regelrechter Toro-Boom mit vielen Neugründungen und Investitionen. Mittlerweile haben etliche Weine aus dem Toro ein internationales Niveau und die Rebfläche beträgt wieder 4400 Hektar. Der Qualitätssprung der letzten Jahre ist mit dem des Gebiets Priorat durchaus vergleichbar, die Preispolitik jedoch noch durchaus moderat.

    Auf kalkhaltigem Boden am Nordufer des Duero wachsen in einem ausgesprochenen Binnenklima mit langen, heißen Sommern bei niedrigen Erträgen Rotweine aus der Rebsorte Tempranillo. Hier wird eine Spielart dieser Rebe, die Tinta de Toro eingesetzt. Begünstigt wird der Anbau der Reben durch die Höhe der Lagen, die sich im Mittel zwischen 600 und 800 msnm befinden. Dadurch sind die Nächte auch während der Reifezeit der Reben angenehm kühl. Dies ist eine der Grundvoraussetzungen für den Anbau von Qualitätsweinen.
    Quelle: Wikipedia

    Inzwischen haben einige wenige Betriebe auch einen Toro aus Bio-Anbau im Programm. In dieser Kategorie finden Sie unsere Auswahl, die wir auch nach Verkostungen persönlich vor Ort getroffen haben.

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    Die Region Toskana umfasst rund 63.633 Hektar Rebfläche. So wie in Frankreich Bordeaux und Burgund die berühmtesten Weinbaugebiete sind, gilt dies in Italien - neben der Region Piemont - für die Toskana. Daher ist sie Mitglied im Netzwerk Great Wine Capitals. Die Hauptrebsorte der Toskana ist der Sangiovese. Im Chianti, dem bekanntesten Wein der Gegend hat diese Sorte einen Anteil von mindestens 75 %. Der sehr teure Brunello di Montalcino und der oft als kleiner Bruder dessen bezeichnete Rosso di Montalcino werden zu 100 % aus einer Unterart der Sangiovese Traube erzeugt, der Brunello Traube die auch Sangiovese Grosso genannt wird.
     
    An der Küste zum Mittelmeer werden seit Ende der 1960er und zu Anfang der 1970er Jahre auch Cabernet Trauben wie Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc angebaut. Was als Experiment und als Vergnügen begann, entwickelte sich in der Folgezeit zu dem Phänomen der Super-Toskaner (engl. Super Tuscans). 
     
    Eine Spezialität der Toskana ist neben diesen Rotweinen der Vino Santo. Dieser Oxidativ ausgebaute aufgespritete Süßwein wird häufig zusammen mit Cantuccini, einem traditionellem Mandelgebäck angeboten.
    (Quelle Text und Bild: Wikipedia)
     
    BioWeinReich bietet Ihnen DOCG Weine in Bio-Qualität aus der Toskana unter anderem Brunello di Montalcino, Chianti sowie Vino Nobile di Montepulciano aber auch viele andere empfehlenswerte Bio-Toskaner die ein hervorragendes Preis/Genußverhältnis bieten.
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    Die Region Umbrien mit 16.500 Hektar Rebfläche liegt im Herzen Italiens. Hauptstadt ist Perugia. Weinbau gab es in Umbrien auf beiden Seiten des Tiber schon vor den Römern zur Zeit der Etrusker und Umbrier. Archäologische Funde und über 3.000 Jahre alte, in die Vulkanfelsen getriebene Keller sind dafür historische Zeugen. Ab den 1950er Jahren wurde hier wieder Wein angebaut. Sowohl von der Landschaft als auch von den Klima- und Bodenverhältnissen ist das Gebiet der östlich angrenzenden Region Toskana sehr ähnlich. Die kalten Monate sind regenreich, die Sommer sind sonnig und durch Wind gekühlt. Viele Weingärten haben kalkreichen Lehm- und Sandboden. Es dominieren die roten Rebsorten Sagrantino, Sangiovese, Ciliegiolo, Canaiolo und Montepulciano sowie die weißen Grechetto, Trebbiano und Verdello. Der berühmte schon seit Jahrhunderten produzierte Orvieto macht rund zwei Drittel der DOC-Produktions-Menge aus. (Quelle: Text und Bild: Wikipedia)

    Zu den DOCG Weinen der Region Umbrien gehört z.B. der von BioWeinReich angebotene Sagrantino di Montefalco.

  • Utiel-Requena ist ein bislang bei uns noch nicht so bekanntes Weinbaugebiet in den Bergen 50 km landeinwärts von Valencia in Südostspanien.

     

    Die Weinbauregion hat seit September 1932 (jedoch erst seit Februar 1957 offiziell bestätigt) den Status einer D.O. und ist nach zwei im Zentrum der Region liegenden Städten, Utiel und Requena, benannt.

     

    Die bestockte Fläche beträgt 40.000 ha, die auf einer Gesamtfläche von 1800 km² verteilt sind. Das Klima ist stark kontinental mit sehr heißen Sommern bis 40°C und kalten Wintern (bis -15°C). Die Rebflächen liegen in Höhen von 600–900 m ü. NN. Die fast kreisrunde Region mit einem Durchmesser von ungefähr 45 km ist recht eben.

     

    In Utiel-Requena gibt es momentan (2004) 108 Bodegas, die von 7000 Winzerfamilien beliefert werden. Beherrscht wird der Rebsortenspiegel von der roten Sorte Bobal, die allein 32.000 ha belegt. Überhaupt ist Utiel-Requena ein Rotweinland, denn 94,3% der Fläche ist mit roten Rebsortenbestockt. Neben Bobal mit 80% Anteil findet man noch Tempranillo (10%), Garnacha, Cabernet Sauvignon,Merlot, Syrah. Bei den weißen Rebsorten findet man Macabeo, Planta Nova, Merseguera, Chardonnay und Sauvignon Blanc.

    (Quelle: Wikipedia / BioWeinReich)

  • Die Region Valencia liegt an der Mittelmeerküste im Südosten Spaniens. Zur Region gehören die DO-Gebiete Alicante (ca. 15.000 ha), Utiel-Requena (ca. 40.000 ha) und die DO Valencia (ca. 18.000 ha). Hinzu kommen die Weinbaugebiete Castelló und El Terrerazo mit Landweinqualitäten (VdlT = Vino de la Tierra).

    (Quelle: Wikipedia / BioWeinReich )

  • Das Colchagua Valley in Chile erstreckt sich von San Fernando im Norden bis Chimbarongo im Süden.

     

    Das Klima ist mediterran, mit Winden aus dem Süden und Morgennebel. Die Federn sind frostfrei und im Sommer ist sehr warm, was die vollständige Reifung der Trauben fördert. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 22 º C bei geringen Niederschlägen (600 mm pro Jahr) die konzentrier im Winter fallen. Im Sommer gibt es ein starkes Temperaturgefälle mit niedrigen Temperaturen in der Nacht.

     

    Die Böden der Region sind mittel bis tiefgründig, ursprüngliches Schwemmland mit einer lehmig-schlammigen Textur, die dem Wein eine gute Entwicklung ermöglicht. Sie haben eine gute Drainage, bei mittlerer Durchlässigkeit und hoher Fruchtbarkeit.

     

    Weitere Informationen: http://www.emiliana.cl/vineyards-winery/colchagua-valley/

     

    (Quelle: Emiliana Vineyards, Nachbearbeitung: BioWeinReich)

  • Das Valle del Maipo oder auch Maipo Valley ist eine DO (Herkunftsbezeichnung) in Chile im Weinbaugebiet Valle Central.

    Im Maipo Valley gibt es stabile und für den BioWeinbau gut geeignete klimatische Bedingungen: Heiße und trockene Sommer und kurze, milde Winter. Regen fällt hauptsächlich in der Zeit zwischen April und September, mit einem Jahresdurchschnitt von 300mm. Im Sommer sind die Tage heiß aber die Nächte stets kühl, eine Durchschnittstemperatur von 14 Grad wird nicht überschritten.

    Die Böden sind gut verwurzelte Auenlandschaften, mit guter Porosität und Entwässerung. Flach, reich an Mineralien, lehmig-tonige und schlammige Textur mit guter Durchlässigkeit. Das Gebiet wird durch Wasser aus Schneeschmelze bewässert.

    (Quelle: Emiliana Organic Wineyards, Chile)

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